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Dein Start in eine außergewöhnliche Selbstständigkeit

Hypnosetherapeut – der etwas andere Weg in die Selbstständigkeit 

Viele Menschen tragen sich mit dem Gedanken, aus den Zwängen des Angestelltenseins  auszubrechen und sich selbstständig zu machen. Oft stehen dabei Online-Business oder ein  eigener kleiner Laden im Vordergrund. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten, selbstständig  zu arbeiten – als Coach und Berater beispielsweise. Anhand des Beispiels des  Hypnosetherapeuten soll ein solcher Weg in die Selbstständigkeit beschrieben werden.

Was macht ein Hypnosetherapeut? 

Lange waren Therapeuten, die mit Hypnose arbeiteten, die Exoten in ihrer Zunft. Das hat sich  dank zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen, die die Wirkung von Hypnose belegen,  mittlerweile aber geändert. Hypnose wird in vielen Bereichen unterstützend angewendet. Bei 

Ängsten und Schmerzen, bei Zahnbehandlungen, bei der Geburtshilfe oder auch bei den  Nach- und Vorbereitungen von Operationen gilt die Hypnosetherapie als hocheffizient. 

Grundsätzlich kann jeder sich als Hypnosetherapeut selbstständig machen. Der Begriff ist  nicht geschützt. Zu unterscheiden sind aber medizinische und nicht medizinische  Therapeuten, die mit Hypnose arbeiten. Wird die Hypnose zur Heilung oder Linderung von  Erkrankungen eingesetzt, bedarf es einer Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde als Therapeut beziehungsweise einer Approbation  für Heilberufe. Nutzt man die Hypnose im Coaching oder als Entspannungsverfahren, ähnlich wie Yoga oder autogenes Training, ist keine Heilpraktiker-Zulassung notwendig. 

Nicht medizinische Hypnose 

Die meisten Hypnosetherapeuten arbeiten außerhalb der Heilkunde. Das bedeutet, dass die  Hypnose nicht zu heilkundlichen Zwecken, also nicht für die Behandlung von Krankheiten,  eingesetzt wird. Wer ohne Heilerlaubnis oder Approbation Heilkunde ausübt, könnte  Ärger mit dem Gesetz bekommen. Die Grenzen zur medizinischen Hypnoseanwendung sind  hier klar gezogen, um Patienten zu schützen. 

Medizinische Hypnose 

Medizinische Hypnose dürfen nur Personen anbieten, die eine Heilerlaubnis oder eine  Approbation besitzen. In der Regel sind dies Ärzte, Psychologische Psychotherapeuten,  Zahnärzte und Heilpraktiker. Die Hypnose Anwendungen dienen in diesen Fällen der Heilung und Linderung von Krankheiten und auch der Diagnose, für die ein umfassendes und  nachgewiesenes Wissen sowie die Fähigkeiten, Menschen zu behandeln und Krankheiten zu  beurteilen. 

Mögliche Tätigkeitsfelder für nicht medizinische Hypnosetherapeuten sind:

  • Angst- und Stressbewältigung 
  • Entspannungstechniken 
  • Hilfe bei Schlafstörungen 
  • Unterstützung bei Trauer und Verlust 
  • Persönlichkeitsentwicklung und Selbsthilfe 
  • psychologische Beratung 
  • Lernförderung
  • Hilfe bei der Raucherentwöhnung und Gewichtsreduzierung 
  • Leistungssteigerung beim Sport 
  • Raucherentwöhnung bzw. mit Hypnose Nichtraucher werden

Wer kann Hypnosetherapeut werden?

Hypnosetherapeut kann jeder werden, der einen Sinn für die Arbeit mit Menschen hat. Es geht  darum, Menschen mit der Methode der Hypnose zu helfen. Die Fähigkeit zur Empathie und  ein großes Interesse an den Sorgen und Ängsten von Menschen sind dabei eine  Grundvoraussetzung. Darüber hinaus solltest du selbst psychisch stabil sein und sehr  verantwortungsvoll an deine Arbeit herangehen.

Vorkenntnisse sind in der Regel nicht notwendig, um eine Ausbildung zum  Hypnosetherapeuten zu beginnen. Jedoch verlangen manche Bildungseinrichtungen auch  vorherige Abschlüsse in therapeutischen oder psychologischen Berufen. Sich vorab über die  Zugangskriterien und die Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren, ist also von Vorteil.

Selbstständig machen mit Ausbildung – ja oder nein?

Du kannst auch ohne spezielle Ausbildung in die Selbstständigkeit als Hypnosetherapeut  starten. Jedoch bietet eine Ausbildung viele Vorteile. Du erwirbst ein solides Fachwissen über  Hypnosetechniken und Theorien. Du machst deine ersten praktischen Erfahrungen in  geschützten Räumen unter Anleitung. Du erhältst in der Ausbildung Zugang zu aktuellen  Forschungen und lernst Spezialisierungsmöglichkeiten kennen. Darüber hinaus baust du  schon in der Ausbildung ein Netzwerk mit Fachleuten auf. Nicht zuletzt erhältst du in der  Ausbildung auch Hilfe und Beratung für deine Schritte in die Selbstständigkeit und bekommst  Einblicke in die Führung einer Praxis. 

Wie wird man Hypnosetherapeut?

Der größte Stolperstein, wenn man sich selbstständig machen möchte, ist die Finanzierung der Gründung. Hat man diese aber geklärt, kann es im Grunde schon losgehen. Wer nicht  medizinisch als Hypnosetherapeut im Sinne eines Mentalcoach arbeiten möchte, braucht  dafür nicht einmal eine Ausbildung. Es genügt ein Gewerbeschein oder die Anmeldung als  Freiberufler, um eine Hypnosepraxis zu eröffnen. 

Jedoch ist eine Ausbildung schon aus fachlichen Kompetenzgründen sehr zu empfehlen. Und  hier kommt das zweite Problem eines jeden Gründers zutage: die Zeit. In der Regel gründet  man aus einem Angestelltenverhältnis heraus. Ist nun eine Ausbildung notwendig, um in der  Selbstständigkeit richtig durchzustarten, stellt sich die Frage, wann man dies bewältigen soll.  Das Ausscheiden aus dem Beruf zugunsten der Ausbildung ist auch eine finanzielle Frage.  Aber auch für diese Zwickmühle gibt es eine Lösung. Mit einer Hybrid-Ausbildung für  Hypnosetherapeuten an der Hypno School kannst du Geld und Zeit sparen und dennoch eine  Profiausbildung bekommen. Die Kombination aus Online-Kursen und Praxistagen in  geschützten Räumen ermöglicht es dir, die Ausbildung auch neben dem Beruf zu absolvieren.  So kannst du grundsolide in deine neue berufliche Zukunft starten.

So sieht eine Hybrid-Ausbildung zum Hypnosetherapeuten aus 

Bei einer Hybrid-Ausbildung zum Hypnosetherapeuten kannst du dir die theoretischen  Grundlagen in deinem eigenen Tempo und in freier Zeiteinteilung ganz einfach online  aneignen. Du kannst dafür zu Hause bleiben und musst nicht jeden Tag zu einem Institut gehen oder fahren. So kannst du den umfangreichen Stoff in Online-Kursen auch abends oder  am Wochenenden erlernen.

Zu einer soliden Hypnose-Ausbildung gehören aber auch Praxistage. In diesen kannst du das  gelernte Wissen anwenden und wirst von erfahrenen Coaches angeleitet. Deine ersten  praktischen Erfahrungen machst du somit nicht erst an den Patienten oder Klienten, die dann  später zu dir kommen, sondern im geschützten Raum. Das lässt auch zu, dass du Fehler  machst, aus denen du dann lernst. Die Praxistage sind in der Regel auch am Wochenende  möglich, sodass du diese mit deinem Job sehr gut unter einen Hut bringen kannst.

Wo können Hypnosetherapeuten arbeiten? 

Du denkst, Hypnosetherapie ist genau die richtige Form der Selbstständigkeit für dich, aber  du bist unsicher, ob du gleich mit einer eigenen Praxis beginnen sollst? Dann wollen wir an  dieser Stelle die Möglichkeiten als Hypnosetherapeut vorstellen.

Der direkte Weg in die Selbstständigkeit als Hypnosetherapeut ist die eigene Praxis. Jedoch  kannst du auch als freier Therapeut in Wellness-Hotels, psychiatrischen Einrichtungen und  Kliniken arbeiten. Auch im Fitnessstudio oder im Yoga-Studio sind Hypnosetherapeuten  gefragt. Bei diesen Formen hast du den Vorteil, dass die Kosten für eine eigene Praxis  entfallen und du kannst auch nebenberuflich in die Selbstständigkeit hineinwachsen. Eine  eigene Praxis ist dann auch später noch möglich, wenn du genügend praktische Erfahrung  gesammelt hast. Zudem kannst du dich auf deinem Weg auch noch dazu entscheiden, als  Hypnosetherapeut doch wieder in eine Anstellung zu gehen, wenn sich eine großartige  Chance bietet.

Außerdem hast du mit einer soliden Ausbildung auch die Möglichkeit, als Hypnose-Lehrer in  einem Ausbildungszentrum zu arbeiten. Du siehst, du kannst auch mit der Idee als Trainer, Berater und Coach deinen Weg in die  Selbstständigkeit finden.

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