Der KI-Realitätsreport von Digital Beat

KI Studie: 4 Maßnahmen, durch die du von KI profitierst und deine Karriere förderst

Wie können Führungskräfte das Potenzial von KI effektiv nutzen und somit den Wert ihres Unternehmens steigern? Der KI-Realitätsreport beschäftigt sich mit genau dieser Frage. Die Studie gibt Aufschluss darüber, wo Unternehmen KI bereits erfolgreich einsetzen und endet mit 4 konkreten Handlungsempfehlungen für die Implementierung von KI im eigenen Unternehmen.

Seit dem Launch von ChatGPT verbreitet sich generative KI explosionsartig: Es gibt sie für Sprach-, Text-, Bild- und Videoverarbeitung, für Chatbots, Tabellenkalkulation und Codegenerierung – um nur einige Anwendungsbereiche zu benennen. Die meisten generativen KIs zielen darauf ab, repetitive Aufgaben zu übernehmen, um so Prozesse zu beschleunigen und zu vereinfachen.

Dadurch entstehen für Unternehmen massive Einsparungspotenziale. Aber nur, wenn Unternehmen diese Prozesse auch etablieren und KI-Tools aktiv nutzen. Das aber bereitet Unternehmen nach wie vor Schwierigkeiten – neben vielen rechtlichen Aspekten, die Unternehmen beim Einsatz von KI beachten müssen, sind es auch die eigenen Mitarbeiter, die bei unsachgemäßen Gebrauch zum Risiko werden können oder sich der neuen Technologie verweigern. Egal ob du Führungskraft, CEO oder Angestellter bist – du kannst den Wandel jetzt mitgestalten und dich für die Zukunft gewinnbringend positionieren. Denn Fakt ist: Der Wandel wird kommen. Und du kannst ihn entweder aktiv mitgestalten oder passiv geschehen lassen. Der KI Realitätsreport bietet eine gute Grundlage, um dir relevantes Wissen anzueignen und die

Zur KI Studie

Der KI Realitätsreport gibt Aufschluss darüber, wo Unternehmen KI bereits erfolgreich einsetzen, um ihre Wertschöpfung zu steigern, welche Anwendungsfälle sich dabei als vorteilhaft erweisen und mit welchen Hürden Führungskräfte bei der Einführung von KI konfrontiert sind.

Für die KI Studie wurden 860 Mitarbeiter und Führungskräfte aus verschiedenen Branchen befragt.
Die häufigsten Branchen sind dabei Kommunikation & Medien, Konsumgüter & Dienstleistungen sowie das Gesundheitswesen.

Die meisten der Teilnehmenden stammen aus den Unternehmensbereichen Management (29%), Marketing & Vertrieb (19%) sowie dem Projekt- und Produktmanagement (8%). Unter den Teilnehmenden befinden sich sowohl Geschäftsführende, als auch Fach- und Führungskräfte. Die Geschlechterverteilung ist mit 54% (männlich) zu 44% (weiblich) relativ ausgeglichen.

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Wesentliche Erkenntnisse der KI Studie

Die Studie analysiert die Nutzung von KI in Unternehmen, erfolgreiche Anwendungsbereiche, genutzte Tools und Strategien sowie potenzielle Risiken und Herausforderungen. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse:

Einsatz von KI bietet signifikante Vorteile

Die größten Vorteile durch KI sehen die Befragten in den Bereichen Marketing und Vertrieb (67%), Kundenservice (51%) sowie Kommunikation und PR (50%). Die häufigsten Nutzenpotenziale umfassen:

  • Prozessoptimierung: 82%
  • Steigerung der Produktivität: 80%
  • Automatisierung repetitiver Aufgaben: 79%
  • Verkürzung der Reaktionszeiten: 78%

Regelmäßigen Nutzung von KI-Tools führt zu besseren Ergebnissen

Regelmäßige Nutzer von KI-Tools bewerten die erzielten Ergebnisse um 24% positiver als gelegentliche Nutzer. Dies zeigt sich besonders deutlich in Bereichen wie Produktivitätssteigerung, Prozessoptimierung und Automatisierung repetitiver Aufgaben.

Steigender Bedarf an Weiterbildung und Schulung

Eine klare Mehrheit von 92% der Befragten betont die Notwendigkeit intensiver Schulungen und Weiterbildung im Bereich KI. Dies umfasst sowohl die Vermittlung der Funktionsweise von KI-Tools im eigenen Unternehmen als auch spezifische Trainings zu KI und ethischen Fragestellungen.

Wissensdefizite als Hauptrisiko

Für 53% der Befragten ist der Mangel an Wissen und Erfahrung im Umgang mit KI der größte Risikofaktor. Zu den weiteren Bedenken gehören Datenschutzverletzungen, technologische Abhängigkeiten und die Verbreitung von Fehlinformationen.

4 einfache Tipps, die jedes Unternehmen umsetzen kann

Zum Einsatz von KI gibt es viele Fragen zu klären: Welche Workflows lassen sich durch KI jetzt schon gut automatisieren? Welches Tool ist das Beste für meinen Anwendungsfall? Welche rechtlichen Vorgaben muss ich beim Einsatz von KI beachten? Und schlussendlich: Wie kann ich KI erfolgreich in mein Unternehmen implementieren? Im ersten Schritt aber muss man diese Fragen gar nicht so groß machen.

Digital Beat hat aus den Studienergebnissen 4 Handlungsempfehlungen abgeleitet, die sich mit relativ wenig Aufwand umsetzen lassen. Zum Beispiel, durch das initiieren eines Pilotprojekts zur Nutzung von KI.

Tipp 1: Pilotprojekte initiieren

Der Einstieg in die KI-Implementierung kann durch Pilotprojekte erleichtert werden. Unternehmen sollten mit kleinen, überschaubaren Projekten beginnen, wie z.B. dem Einsatz von Chatbots für die Kundenkommunikation oder KI-gestützten Tools für die Content-Erstellung. Diese Pilotprojekte bieten wertvolle Erkenntnisse und schaffen die Basis für eine breitere Implementierung.

Tipp 2: Positive Einstellung zu KI-Technologien nutzen

Die Studie zeigt eine hohe Offenheit gegenüber KI: 91% der Befragten sind dem Einsatz von KI-Technologien gegenüber positiv eingestellt. Diese positive Grundhaltung sollte genutzt werden, um KI-Projekte zu starten und eine Kultur der Offenheit und Neugierde zu fördern. Transparente Kommunikation und die Betonung der Vorteile von KI sind entscheidend, um mögliche Vorbehalte abzubauen.

Tipp 3: Regelmäßige Nutzung von KI-Tools fördern

Die kontinuierliche Anwendung von KI-Tools führt zu besseren Ergebnissen. Unternehmen sollten Strategien entwickeln, um die regelmäßige Nutzung von KI im Arbeitsalltag zu fördern. Ein gezielter Einsatz in spezifischen Workflows, wie beispielsweise die automatische Untertitelung von Videos, kann den Mitarbeitenden die Vorteile von KI näherbringen und ihre Akzeptanz erhöhen.

Tipp 4: Förderung von Bildung und Schulung

Um die Integration von KI in den Arbeitsalltag zu erleichtern, sollten Unternehmen umfassende Schulungen und Weiterbildungsprogramme anbieten. Mitarbeitende müssen befähigt werden, KI-Tools effektiv zu nutzen. Führungskräfte sollten den starken Wunsch nach Weiterbildung (92% der Befragten) aufgreifen und entsprechende Initiativen starten.

Auch interessant: Keyfacts aus der KI Studie von IBM

Auch IBM – das größte IT Unternehmen der Welt – hat in einer groß angelegten Studie ermittelt, wie sich KI auf die Arbeitswelt auswirken wird. Dafür wurden 3000 Führungskräfte in 28 Ländern sowie 21.000 Arbeitnehmer in 22 Ländern befragt. Aus den Ergebnissen hat das forschende Institut zwei Trends abgeleitet, die in Zukunft zum Thema KI interessant sein dürften.

Nummer 1: KI-Umschulung führt zu deutlichen Wettbewerbsvorteilen

Die Studie zeigt auch, dass Unternehmen, die ihre Mitarbeiter erfolgreich in Sachen KI umschulen, einen deutlichen Wettbewerbsvorteil haben. „Unternehmen müssen die technologiebedingten Arbeitsplatzveränderungen früh erkennen und Mitarbeiter entsprechend schulen“, heißt es in dem Paper. Wem dies gelingt, prognostiziert IBM eine um 15 Prozent höhere Umsatzwachstumsrate. Wenn Unternehmen sich darüber hinaus auch auf die Implementierung von KI konzentrieren, kann das Wachstum sogar noch höher ausfallen und erreicht schätzungsweise 36 Prozent. KI-Umschulung und KI-Implementierung sind also die großen Themen der Zukunft.

Nummer 2: Millionen Mitarbeiter weltweit müssen in den kommenden 3 Jahren umgeschult werden

40 Prozent der Mitarbeiter müssen in den kommenden drei Jahren umgeschult werden, um den neuen Anforderungen gerecht werden zu können. Es wird erwartet, dass KI die Aufgaben der Mitarbeiter ergänzen, aber nicht vollständig ersetzen wird. Es gilt das beinahe schon geflügelte Wort: “KI wird die Menschen nicht ersetzen – aber Menschen, die KI nutzen, werden Menschen ersetzen, die das nicht tun”. Denn Arbeitnehmer, die KI in ihrem Arbeitsalltag nutzen, sind nachweislich effizienter und tragen zu mehr Wachstum bei.

Fazit

Führungskräfte müssen ein tiefes und umfassendes Verständnis für die Chancen und Risiken von KI entwickeln, dass nicht nur die technologischen Möglichkeiten betrachtet, sondern auch aktuelle Entwicklungen, sowie Risiken und Herausforderungen mit einbezieht. Neben den eigenen Mitarbeitern spielen auch rechtliche Aspekte spielen hierbei eine wesentlich Rolle: So sieht Artikel 4 des AI Act der Europäischen Union vor, das „Anbieter und Betreiber von KI-Systemen“ sicherstellen, das „ihr Personal über ausreichende KI-Kenntnisse verfügen“. Wird die KI-Ausbildung damit zur Pflicht für Mitarbeiter? Tja, zumindest für all jene, die KI gewinnbringend einsetzen wollen. Und darauf zu verzichten wird sich kaum ein Unternehmen leisten können.

THE BIG THING 2026: KI-Consulting
02. & 03. März 2026
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