So realisierst du deine Wünsche und Ziele

Selbstverwirklichung: Mit 6 Tipps zur persönlichen Entfaltung

Hast du schon mal einen Moment innegehalten und dich gefragt, ob du wirklich glücklich bist? Ob dein Leben genauso verläuft, wie du es immer wolltest? Nein? Das ist nicht selten, denn wir alle stecken in unserem Alltag oftmals fest und sind von Strukturen und Routinen umgeben, die es uns nicht ermöglichen das Leben zu führen, das wir uns wünschen. Aber so muss das nicht laufen! Egal, in welcher Situation du dich gerade befindest – Selbstverwirklichung ist nicht nur ein großes Wort, sondern eine Chance, sich selbst zu entfalten und das Leben in die eigene Hand zu nehmen. Und wir wollen dir erklären, wie du diesen Weg zur Selbstverwirklichung meistern kannst.

In diesem Artikel beantworten wir diese Fragen rund ums Thema „Selbstverwirklichung“:

Definition: Selbstverwirklichung

Der Begriff wird heutzutage ziemlich dehnbar behandelt. Doch was ist Selbstverwirklichung im eigentlichen Sinne? Nach wissenschaftlicher Betrachtung wird unter Selbstverwirklichung die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit verstanden, indem du deine eigenen Fähigkeiten weiterentwickelst und deine Ziele, Sehnsüchte, Bedürfnisse und Ziele realisierst. Im Prinzip geht es also darum, deine dir gegebenen Begabungen und Talente möglichst umfassend auszuschöpfen. In diesem Prozess der Selbstfindung gibt es Fragen, die du auf deinem Weg zur persönlichen Entfaltung beantworten solltest. Wer bist du und wer möchtest du sein? Was ist dir wichtig? Wie möchtest du leben und was möchtest du bewirken?

Selbstverwirklichung im Beruf

Abseits des eigentlichen Begriffs, entsteht um die Selbstverwirklichung im Beruf ein regelrechter Trend. Besonders dadurch, dass es mittlerweile zahlreiche Arbeitsmodelle gibt. Ob komplett remote an dem Ort deiner Wahl, flexibel mal zuhause und mal im Büro oder auch selbstständig mit deinem eigenen Business – alles ist möglich und bietet dir die Chance, dein Leben freier zu gestalten. Doch viele haben das Gefühl, dass Arbeit und Selbstverwirklichung nicht wirklich zueinander passen.

Das ist nicht ganz wahr, denn es hängt maßgeblich davon ab, wie du dich beruflich entfalten möchtest. Die einen möchten möglichst frei sein, eigene Ideen umsetzen und einfach ihr eigener Chef sein. Ja, dann sollte man über die Selbstständigkeit nachdenken. Die anderen wollen weniger Verantwortung tragen, mehr Sicherheit erfahren und die Arbeit mit Kollegen im Team angehen. Dann passt eher das Angestelltenverhältnis. Auch das kann Selbstverwirklichung sein.

Selbstverwirklichung nach Maslow: Die Bedürfnispyramide

Wer sich mit dem Thema Selbstverwirklichung auseinandersetzt, kommt an Maslow und seiner Bedürfnispyramide nicht vorbei. Die Maslowsche Bedürfnishierarchie wurde von dem US-amerikanischen Psychologen Abraham Maslow entwickelt und versucht in einem einfachen Modell menschliche Bedürfnisse und Motivationen zu erklären.

Maslowsche BedürfnispyramideBildquelle: Augenblick - stock.adobe.com
Maslowsche Bedürfnispyramide

Grundsätzlich teilt Maslow die Pyramide in Defizit- und Wachstumsbedürfnisse ein. Die ersten vier Stufen sind demnach Defizitbedürfnisse, die letzte Stufe der Selbstverwirklichung ist dem Wachstumsbedürfnis zuzuordnen. Nach Maslow kann die nächst höhere Stufe innerhalb dieser Pyramide nur erreicht werden, wenn auch die darunterliegenden Bedürfnisse erreicht wurden. Anders herum bedeutet es auch, dass Bedürfnisse die schon erreicht wurden, keine erhöhte Motivation auslösen können.

Die unterste Stufe, auch Grundbedürfnisse oder physiologische Bedürfnisse genannt, sind die Bedürfnisse, die wir zum Leben brauchen. Eine Stufe höher sind die Sicherheitsbedürfnisse angesiedelt, die vor allem unsere materielle und berufliche Sicherheit betreffen. Soziale Bedürfnisse befinden sich auf der nächsten Ebene und beschreiben unsere Bedürfnisse nach sozialer Bindung und Beziehungen. Auf der letzten Stufe der Defizitbedürfnisse nennt Maslow noch die Wertschätzungs- bzw. Individualbedürfnisse, die unser Verlangen nach Macht, Anerkennung, Wertschätzung und Status beschreiben. Und die Selbstbestimmung als oberste Ebene der Pyramide ist unser Wachstumsbedürfnis, nach dem wir streben, wenn wir alle Ebenen erreicht haben. Hier möchten wir unserer Persönlichkeit und unserem Leben Sinn geben.

Mit diesen 6 Tipps zur persönlichen Entfaltung

Damit die Theorie zur Selbstverwirklichung nicht nur Theorie bleibt, wollen wir dir konkrete Tipps geben, wie du deine persönliche Entfaltung auch wirklich erreichen kannst.

1. Reflexion

Das Wichtigste ist das Reflektieren und zwar von deiner aktuellen Situation. Wo stehst du gerade? Und wo willst du hin? Es ist wichtig zu wissen, was die eigenen Wünsche und Bedürfnisse sind, damit du weißt, was genau du ändern musst. Auf Idole zu schauen und zu erkennen „Das will ich auch!“ kann hilfreich sein, aber auch verwirren. Denn jeder hat andere Ziele, Potenziale und Wünsche. Daher fokussiere dich lieber auf deine eigene Situation und lass dir Zeit herauszufinden, was du wirklich willst.

2. Der Angst stellen

Wir alle haben Ängste, mal begründet und mal unbegründeter Weise. Zur Selbstverwirklichung solltest du dich – egal, welche Ängste du hast – diesen Ängsten auch stellen. Hast du Angst vor finanzieller Unsicherheit, dann versuche eine Zeit lang mit so wenig Geld wie möglich zu leben. Schaffst du das, sollte dir dieser Umstand keine Angst mehr bereiten. Ängstigt dich der Gedanke der Veränderung, dann versuche viele Veränderungen in deinen Alltag zu integrieren. Du magst deinen Job nicht? Kündige und such dir einen neuen. Du träumst davon, in eine andere Stadt zu ziehen? Sachen packen und los! Du hast Scheu auf Menschen zuzugehen? Nimm dir vor jeden Tag eine fremde Person anzusprechen. Was wir damit sagen wollen ist: Raus aus der Komfortzone!

3. Verantwortung übernehmen

Du musst anfangen dein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Und das gelingt dir am besten, wenn du auch Verantwortung übernimmst. Wer die Schuld immer bei anderen sucht, wird niemals die Selbstverwirklichung erreichen. Niemand anderes ist für dein Leben verantwortlich außer du selbst. Und genau das musst du dir bewusst machen. Wenn dir das klar ist, bist du einen großen Schritt weiter. Denn dann fängst du aktiv an Ziele zu entwerfen und Entscheidungen zu treffen.

Kurzes Beispiel: Du bist unzufrieden mit deinem Job. Die Arbeit macht dir keinen Spaß, dein Chef fördert dich nicht genug und du hast das Gefühl auf der Stelle zu treten. Dann liegt es nicht in der Verantwortung deines Chefs deine Karriere voranzutreiben, sondern in deiner. Werde jetzt aktiv. Entweder du sprichst deinen Chef an und kommunizierst deine Gedanken oder du kündigst und suchst nach einer neuen Chance deine beruflichen Wünsche zu realisieren. Du allein bist für dich verantwortlich.

4. Kein Aufschieben der Ziele

Du hast deine Ziele klar vor Augen? Dann musst du in die Umsetzung gehen. Versuche deine Ziele direkt anzugehen, anstatt auf die perfekte Situation zu warten. Prokrastination ist keine Lösung! Sie wird nicht kommen, sie kommt nie. Deshalb musst du den ersten Schritt gehen. Ziele bleiben immer Ziele, wenn man sie nicht angeht. Und auch der Selbstverwirklichung kommst du damit keinen Schritt näher. Du willst surfen lernen? Dann nimm an einem Surf-Kurs teil. Du möchtest nach Schweden auswandern? Dann nimm Schwedisch-Unterricht. Du willst dich selbstständig machen? Dann schreibe einen Businessplan und suche dir Finanzierungshilfen.

5. Niemals aufgeben

Na klar kann es auch mal ungemütlich werden auf dem Weg zur Selbstverwirklichung. Aber so ist das Leben und auch andere sind schon gestrauchelt, hingefallen und wieder aufgestanden. Wer beim ersten Widerstand bereits die Flinte ins Korn wirft, wird nicht weit kommen. Denn zur Erreichung der Ziele gehört Durchhaltevermögen, Mut und Willenskraft. Selbstverwirklichung ist ein Prozess und zu diesem gehören auch Rückschläge. Und diese werden dich schlussendlich nur stärker machen.

6. Weiterbildung

Inspiration, Wissensvermittlung und Mehrwert-Inhalte sind auf dem Weg zur Selbstverwirklichung sehr wichtig. Nur wer sich stetig weiterbildet und neugierig bleibt, kann vorankommen. Es gibt heutzutage so viel Input über unterschiedliche Medien und Formate, dass einen das geballte Wissen sprichwörtlich fast erschlägt. Egal ob Filme, Bücher, Podcasts, Artikel oder Videos – das Internet bietet für jeden das Passende.

Und genau zu diesem Thema hat Thomas Klußmann ein neues Buch geschrieben. Ein Buch, das dich auf dem Weg zur Selbstverwirklichung unterstützen kann.

  • Du erfährst in dem neuen Buch alles über Thomas‘ persönliche Geschichte. Offener als je zuvor spricht Thomas über seine Höhen und Tiefen. Vor allem erfährst du, wie er seinen persönlichen Weg in die Unabhängigkeit gemeistert hat.
  • Nebenbei erlernst du wichtige Strategien und erhältst wertvolle Tipps für Umsetzung der eigenen Unabhängigkeitserklärung, damit du diese bald in die Tat umsetzen kannst.

Fazit: Selbstverwirklichung ist ein Prozess

Was dir nun klar sein muss: Der Weg zu Selbstverwirklichung wird nicht schnell und einfach gelingen. Es ist ein Prozess mit vielen Höhen und Tiefen, der deine Willenskraft herausfordert. Vor allem aber musst du wissen, wohin du willst und was genau ein freies und selbstbestimmtes Leben für dich individuell bedeutet. Mit unseren Tipps kannst du schneller ans Ziel kommen, aber die Verantwortung musst du selbst in die Hand nehmen. Egal was für dich Selbstverwirklichung auch sein mag, du kannst es schaffen!

Häufige Fragen (FAQ) zur Selbstverwirklichung

Was ist Selbstverwirklichung?

Nach wissenschaftlicher Betrachtung wird unter Selbstverwirklichung die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit verstanden, indem du deine eigenen Fähigkeiten weiterentwickelst und deine Ziele, Sehnsüchte, Bedürfnisse und Ziele realisierst.

Kann jeder Selbstverwirklichung erreichen?

Ja, jeder kann Selbstverwirklichung erreichen, denn für jeden ist Selbstverwirklichung etwas anderes.

Mit welchen Tipps kann ich mich selbst verwirklichen?

Folgende Tipps können dir dabei helfen:
1. Reflexion
2. Der Angst stellen
3. Verantwortung übernehmen
4. Kein Aufschieben der Ziele
5. Niemals aufgeben
6. Weiterbildung

Über den Autor

Autorenprofil: Lisa Goldner

Lisa Goldner

Nach ihrem Abitur 2013 entschied sich Lisa für ein Studium des Journalismus als auch der Unternehmenskommunikation und konnte durch den nahen Praxisbezug ein breit gefächertes Repertoire an Kenntnissen beider Branchen sammeln. Während des Studiums arbeitete sie als Assistenz der Öffentlichkeitsarbeit in einem öffentlich-rechtlichen Kulturbetrieb und erlernte somit auch essenzielle Aufgaben des Eventmanagements. Im Anschluss begann sie in Kiel den Masterstudiengang ”Angewandte Kommunikationswissenschaft“, in dem sie ihre Erfahrungen durch Projekte und wissenschaftliche Arbeiten besonders in den Bereichen Journalismus und Marketing ausbauen konnte. Von Januar 2020 bis Juni 2022 war sie als Volontärin und Junior-Online-Redakteurin für Gründer.de tätig.

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