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Neue Ideen & harte Kritik

DHDL Staffel 18 Folge 2: So wenig Firmenanteile gab es noch nie!

Rekorde, Emotionen und ein ganz neues Pitch-Format – die zweite Folge von DHDL hatte es in sich. Ein Startup forderte mit nur zwei Prozent Anteilen eine noch nie dagewesene Bewertung, während zwei Gründer im spannenden Battle gegeneinander antraten.

Die zweite Folge von Die Höhle der Löwen brachte gleich mehrere Premieren mit sich. Neben vier regulären Pitches sorgte das Pitch-Battle für zusätzlichen Druck in der Gründerarena. Außerdem stand ein historischer Moment bevor: Noch nie zuvor hat ein Startup in der Geschichte von DHDL nur zwei Prozent Firmenanteile geboten, das sorgte für Gesprächsstoff unter den Löwen. Welche 6 Startups bekamen die Chance auf einen Deal?

Diese Löwen waren in der zweiten DHDL-Folge von Staffel 18 mit dabei:

Vier Startups im Rampenlicht

Miss Mineva’s

Mit Miss Mineva’s bringt Gründerin Minever Zevker eine ganz besondere Idee in die Höhle. Ihr Startup setzt auf gesunde, fermentierte Suppenpulver, die an die traditionelle Tarhana-Suppe erinnern. Die Produkte bestehen aus Hülsenfrüchten, Gemüse, Kräutern und Gewürzen und kommen komplett ohne künstliche Zusätze aus. Die Mission: eine schnelle, nahrhafte Mahlzeit für den stressigen Alltag.

Die Löwen dürfen drei Sorten probieren, darunter Kürbis Garam Masala, Tomate, Paprika, Kräuter sowie Erbse, Minze, Kokos. Darüber hinaus plant Minever weitere Cup-Gerichte, die nach demselben Prinzip funktionieren sollen. Damit geht sie einen Schritt über die klassische Instant-Suppe hinaus und zeigt, dass schnelle Küche auch gesund sein kann.

Die Gründerin will mit viel Leidenschaft beweisen, dass Convenience-Food kein schlechtes Gewissen machen muss. Sie bietet den Löwen 10 Prozent Firmenanteile für 200.000 Euro an.

DEAL ODER KEIN DEAL?

Deal! Die Gründerin musste sich in der DHDL-Folge einiges an Kritik anhören, denn ihre Suppen sorgten bei manchen Investoren für Unzufriedenheit. Darunter eine Kürbissuppe, die nur zu 18 % aus Kürbis bestand, und eine Tomatensuppe, die den Löwen zu sauer war. Ralf Dümmel stellte fest, dass die Marge zu niedrig und der Produktionspreis zu hoch war. Dennoch lobte er die Gründerin, die in ihrer Region bereits 15 Supermärkte gewinnen konnte. Auch Dagmar Wöhrl fand die Firmenbewertung viel zu hoch und stieg aus.

Carsten Maschmeyer stieg ebenfalls aus, weil die Umsatzzahlen ihn nicht überzeugten. Judith Williams hingegen war vom Geschmack eines veganen Mangocurrys angetan. Zusammen mit Frank Thelen machte sie schließlich ein Angebot: 200.000 Euro für 30 % der Anteile. Die Gründerin nahm das Angebot an!

hey mela

Das Biotech-Startup hey mela aus Hannover sorgt direkt zu Beginn für Gänsehaut. Das Gründerteam um Stephanie Pfeil-Coenen, Dr. Alina Eilers und Stanislaus Hans macht auf ein oft unbekanntes Problem aufmerksam: Für herkömmliche Antikörpertests wie Schwangerschaftstests sterben noch immer Tiere. Mit ihrer Innovation zeigen sie, dass es auch ohne Tierleid geht. Der Schlüssel: eine Kieselalge, die mit Licht, Salzwasser und moderaten Temperaturen Antikörper produziert.

Mit dem ersten Produkt, einem veganen Schwangerschaftstest, will hey mela den Markt nachhaltig verändern. Das Ergebnis ist genauso zuverlässig wie bei bekannten Tests – aber ethisch und ökologisch wegweisend. Die Gründer sehen in ihrer Technologie großes weltweites Potenzial und wollen einen neuen Standard setzen. Doch ihr Angebot polarisiert: 200.000 Euro für nur 2 Prozent Firmenanteile. Ein mutiger Schritt, der in der Geschichte von DHDL einmalig ist.

DEAL ODER KEIN DEAL?

Kein Deal! Die Gründer von Heymela überzeugten die Löwen mit ihrer Idee und ihrem Produkt, doch es gab einige Hürden während des Pitches. Die Löwen waren beeindruckt, jedoch wollten die Gründer die Preiskalkulation nur in einem privaten Gespräch und nicht öffentlich teilen, was für Stirnrunzeln sorgte. Frank Thelen war mit den angebotenen 2 % Anteilen und dem damit verbundenen Risiko nicht zufrieden und stieg aus. Auch Carsten Maschmeyer konnte keinen Deal eingehen, da es noch keinen Umsatz gab, keine Details zur Marge genannt wurden und die angebotenen Anteile zu gering ausfielen.

Ralf Dümmel und Jenna Ensthaler zogen sich ebenfalls zurück. Jenna sah zwar das Potenzial in der Erfindung, hatte jedoch zu viele Zweifel an der Marktakzeptanz. Schließlich endete auch dieser Pitch ohne Deal.

Mamaye

Emotional wird es beim Pitch von Yemi Desalegn und Bahleby Tewelde mit ihrem Startup Mamaye. Die Gründer bringen traditionelle ostafrikanische Küche in die Gläser und direkt auf den Tisch. Ihre veganen Gerichte in Bio-Qualität verbinden Familienrezepte mit moderner Convenience. Die Sorten Ades, Misir und Silsi sind nicht nur authentisch gewürzt, sondern auch sofort servierfertig.

Mit dabei ist die ganze Familie, die im Hintergrund mitfiebert und für Gänsehaut-Momente sorgt. Die Gründer erzählen ihre persönliche Geschichte und machen deutlich, dass ihre Produkte nicht nur Essen, sondern auch Kultur transportieren. Die Verkostung überzeugt die Löwen geschmacklich sofort. Ob das auch für ein Investment reicht, bleibt spannend. Für ihre Vision bieten Yemi und Bahleby 10 Prozent Firmenanteile für 150.000 Euro an.

DHDL Die Höhle der Löwen MamayeBildquelle: RTL / Bernd-Michael Maurer
Yemi Desalegn (r.) und Bahleby Tewelde erhoffen sich mit Mamaye ein Investment von 150.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile.

DEAL ODER KEIN DEAL?

Kein Deal! Bei Mamaye stießen die Gründer auf einige Zweifel. Carsten Maschmeyer fand sowohl den Verkaufspreis als auch die Firmenbewertung nicht gerechtfertigt. Auch das Produkt selbst erschien ihm zu erklärungsbedürftig, weshalb er ausstieg. Janna Ensthaler sah zu viele Herausforderungen im Vertrieb und war ebenfalls der Meinung, dass die Firmenbewertung zu hoch angesetzt war.

Frank Thelen bezeichnete das Produkt zwar als das leckerste in Die Höhle der Löwen, doch der Preis war ihm ebenfalls zu hoch. Ralf Dümmel sah vor allem die Herausforderung, das Produkt in den Handel zu bringen. Somit zog auch er sich von einem Deal zurück.

Plansalt

Auch Plansalt bringt ein Thema auf die DHDL-Bühne, das jeden betrifft: den hohen Salzkonsum. Gründer Lucia Scheffner, Daniel Siebert und Dr. Karl Schlumbach haben ein pflanzenbasiertes Mineralsalz entwickelt, das bis zu 50 Prozent weniger Natrium enthält. Ihr Produkt BettaSalt wird aus Pflanzen wie Queller und Algen gewonnen und ist zusätzlich mit wichtigen Mineralien angereichert. So soll es nicht nur gesünder, sondern auch geschmacklich überzeugend sein.

Im Geschmackstest überraschen die Gründer die Löwen mit einem komplexen, aromatischen Salz, das kaum vom klassischen Tafelsalz zu unterscheiden ist. Gleichzeitig wollen sie auch Lebensmittelhersteller überzeugen, um das globale Problem des zu hohen Natriumkonsums zu lösen. Doch trotz der beeindruckenden Vision stoßen die Gründer auf Kritik, denn die Firmenbewertung erscheint den Investoren hoch. Ob sie dennoch überzeugen können? Ihr Angebot: 350.000 Euro für zehn Prozent Firmenanteile.

DEAL ODER KEIN DEAL?

Kein Deal! Bei Plansalt gab es in der DHDL-Folge zunächst Begeisterung von den Löwen, doch das änderte sich schnell. Die Löwen waren geschockt über die hohe Firmenbewertung, den niedrigen Umsatz und den hohen Verkaufspreis des Produkts. Frank Thelen konnte die Argumentation der Gründer nicht nachvollziehen und stieg aus. Ralf Dümmel fand die Firmenbewertung ebenfalls zu hoch und sagte ebenfalls ab.

Dagmar Wöhrl fühlte sich von den Gründern nicht wertgeschätzt und stieg aus. Judith Williams fand das Thema zwar sehr wichtig, konnte die Bewertung jedoch nicht nachvollziehen und zog sich zurück.

Neu: Das Pitch-Battle

In dem neuen Format von Die Höhle der Löwen haben zwei Startups jeweils nur 60 Sekunden Zeit, um zu überzeugen. Doch nur eines darf seinen Pitch fortsetzen.

Capsello

Zahnarzt Christian Flasch tritt mit seiner Idee Capsello an. Dabei handelt es sich um eine hygienische Aufbewahrungsbox für Zahnbürsten, die zusätzlich als praktischer Mundspülbecher genutzt werden kann. Er fordert 80.000 Euro für 20 Prozent Firmenanteile.

Beim Battle treten die Startups Capsello und Radanker gegeneinander an. Wer kann die Löwen mit ihrer Geschäftsidee überzeugen?

DEAL ODER KEIN DEAL?

Deal! Capsello sorgte in der DHDL-Folge für ordentlich Aufsehen. Nach einem spannenden Battle mit Radanker durfte Capsello weiter sein Produkt präsentieren. Frank Thelen war zunächst skeptisch, da er sich über die Zukunft des Marktes Sorgen machte, in dem immer mehr Menschen Ultraschall-Zahnbürsten nutzen. Daher stieg er aus. Janna Ensthaler fand sowohl das Produkt als auch den Gründer beeindruckend und machte ihm ein Angebot: 80.000 Euro für 20 %.

Carsten Maschmeyer emfand den Gründer ebenfalls als kompetent und das Produkt gut, sah sich aber nicht als passender Investor. Judith Williams stieg ebenfalls aus, da der Gründer den Verkauf der Lizenz in Betracht zog. Ralf Dümmel war jedoch restlos begeistert vom Produkt und dem Gründer und machte ein eigenes Angebot: 80.000 Euro für 20 %. So kam es zu einem DHDL-Deal mit Ralf Dümmel!

Radanker

Die Brüder Gerd und Achim Christner präsentieren den Radanker, eine clevere Aufstellmöglichkeit für Fahrräder ohne Ständer. Damit wollen sie Radfahrern eine platzsparende und stabile Lösung bieten. Ihr Angebot: 70.000 Euro für 20 Prozent Firmenanteile.

DEAL ODER KEIN DEAL?

Kein Deal! Radanker musste sich nach dem Battle gegen Capsello geschlagen geben und konnte die Löwen nicht überzeugen. Die Investoren fanden das Produkt zwar interessant, aber letztlich kam es nicht zu einem Deal.

DHDL Folge verpasst?

Alle Folgen von DHDL kannst du bereits eine Woche vor Ausstrahlung auf RTL+ streamen. Die aktuellen Folgen werden ab dem 18. August jeden Montag um 20.15 Uhr auf VOX ausgestrahlt.

Sammelband

Die Höhle der Löwen: Das wusstest du noch nicht über die Jury!

Die Höhle der Löwen-Fans aufgepasst! Unser ultimativer Sammelband zu allen Jury-Mitgliedern ist da und liefert viele Informationen zu den aktuellen und ehemaligen Mitgliedern der DHDL-Jury.

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