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Wer sicherte sich einen Deal?

Weihnachtsspecial bei DHDL: Thelens Testfahrt endet im Knall

Am 8. Dezember standen im Weihnachtsspecial von DHDL fünf spannende Startups bereit, um die Löwen mit ihren Ideen zu beeindrucken. Doch was war die spektakulärste Panne des Abends und welche Gründer lösten einen hitzigen Bieterstreit aus?

Am 8. Dezember präsentierte VOX eine ganz besondere Ausgabe von „Die Höhle der Löwen“, in der festliche Atmosphäre auf innovative Gründungsideen traf und dabei einige unerwartete Wendungen bereithielt. Von nachhaltigen Tannentrieben bis zum spektakulären Live-Test eines Elektro-Schneemobils.

Diese Löwen waren beim Weihnachtsspecial wieder mit dabei:

TannTastisch

Dr. Christian Mai brachte einen ungewöhnlichen Ansatz in das DHDL-Studio. Aus seinem traditionellen Weihnachtsbaum-Betrieb entwickelte der Gründer die Idee, junge Tannentriebe zu nutzen, da diese zitronig-frisch schmecken und Vitamin C enthalten. Diese Erkenntnis war der Beginn seiner Marke TannTastisch, mit der er eine breite Produktpalette aus der Nordmanntanne präsentierte.

Insgesamt hatte er bereits 41 Food- und Beauty-Artikel entwickelt, darunter ausgefallene Kreationen wie Tannen-Orangenmarmelade, Pesto, Gin und Wellnessartikel. Christian Mai möchte mit seiner Marke zeigen, wie vielseitig und wertvoll dieses Naturprodukt tatsächlich sein kann. Für 25 Prozent der Firmenanteile forderte Christian Mai 100.000 Euro.

DEAL ODER KEIN DEAL?

Kein Deal! Der Gründer von TannTastisch erntete Kritik, welche den DHDL-Deal verhinderte. Frank Thelen bemängelte, dass der Gründer nicht 100 Prozent für das Startup arbeitete. Ihm waren außerdem die Umsatzzahlen zu gering, trotz großer Produktvielfalt. Auch Janna sah das Unternehmen eher als Sidehustle. Darüber hinaus stiegen Dagmar Wöhrl, Carsten Maschmeyer und Judith Williams aus, da sie nicht genug Potenzial sahen. Somit kam kein Deal zustande.

LEuLI

Maria Mittermüller stellte den Löwen ihr nachhaltiges Holzspielzeug LEuLI vor. Aus eigener Eltern-Erfahrung entwickelte sie den multifunktionalen Holzrahmen als Alternative zur schnelllebigen Wegwerf-Spielzeugwelt. Der wandelbare Rahmen dient vom Spielbogen für Babys bis hin zur Staffelei oder Puppentheater für ältere Kinder.

Carsten Maschmeyer und Janna Ensthaler testeten das Produkt im DHDL-Weihnachtsspecial gemeinsam mit den anwesenden Kindern, Nayara und Emil. Das clevere und vielseitige Konzept beeindruckte die Investoren, die Potenzial für Kitas und Familien sahen. Maria Mittermüller bot 100.000 Euro für 20 Prozent ihrer Firmenanteile.

DEAL ODER KEIN DEAL?

Kein Deal! Bei LEuli zweifelten die Investoren am hohen Preispunkt. Sie waren zudem mit den bisherigen Umsatzzahlen unzufrieden. Frank Thelen fand das Produkt super, machte aber wegen der schwachen Verkaufszahlen kein Angebot.

Auch die anderen DHDL-Investoren stiegen aus den genannten Gründen aus. Trotzdem bot Janna der Gründerin im Weihnachts-Special eine besondere Hilfe an: Unterstützung bei der Suche nach einem passenden Co-Founder. Das Startup erhielt jedoch keinen DHDL-Deal.

Bobsla

Sergey Ignatyev und Werner Kirchner-Höffer präsentierten ihr elektrisches Schneemobil „Bobsla“. Das emissionsfreie Fun-Sportgerät zeichnet sich durch seine Wendigkeit und die tiefe Sitzposition aus, was es nahezu „unkippbar“ machen soll. Frank Thelen ließ es sich nicht nehmen, den Bobsla live zu testen, was in einem spektakulären Schreckmoment endete.

Auf dem glatten Studioboden krachte der Löwe ungebremst in ein Tor und entschuldigte sich sofort bei den Gründern für den Unfall. Sergey Ignatyev und Werner Kirchner-Höffer forderten beim DHDL-Weihnachtsspecial 500.000 Euro für 25 Prozent ihrer Firmenanteile.

DEAL ODER KEIN DEAL?

Kein Deal! Das Schneemobil Bobsla konnte die DHDL-Investoren am Ende nicht überzeugen. Carsten Maschmeyer war vom Design nicht überzeugt. Er kritisierte auch, dass Skipistenbetreiber eine ausgewiesene, abgesperrte Fläche benötigen. Ralf Dümmel stieg aus, da das Modell nicht zu seinem Geschäftsfeld passte. Außerdem hielt Judith Williams das Mobil für zu unsicher und zu teuer. Auch Frank Thelen sah kein skalierbares Geschäftsmodell. Ein DHDL-Deal kam daher nicht zustande.

Joy

Titus Hüsken und Franz Koller aus Berlin traten mit der Mission an, verstaubte Gutscheine überflüssig zu machen. Ihr Produkt Joy ist ein flexibler Universal-Gutschein, der für jedes online erhältliche Produkt eingelöst werden kann, indem der Beschenkte einfach die URL einfügt. Die Gutscheine können zudem mit persönlichen Nachrichten, Fotos oder Videos versehen werden, was sie besonders persönlich macht.

Die Gründer betonten, dass Firmenkunden, die hunderte Gutscheine gleichzeitig vergeben, einen klaren Wachstumshebel darstellen. Das clevere Konzept wurde von den Löwen in diesem Weihnachtsspecial gelobt, da es einen riesigen Markt bedient. Es entbrannte eine hitzige Debatte über Margen und die hohe Gewinnspanne, gefolgt von einem emotionalen Schlagabtausch zwischen den Investoren. Für zehn Prozent der Firmenanteile boten Titus Hüsken und Franz Koller 350.000 Euro.

DEAL ODER KEIN DEAL?

Deal! Die Investoren hatten von Anfang an ein negatives Bauchgefühl, weil das Geschäftsmodell der Gründer für die Kunden nicht fair erschien. Frank Thelen machte einen Deal von der Bedingung abhängig, dass die Gründer 10 Prozent Rabatt für die Kunden anbieten, was die Experience deutlich verbessern würde.

Diese Idee führte zur Meinungsänderung bei Carsten Maschmeyer. Frank Thelen bot 350.000 Euro für 20 Prozent der Anteile, Carsten und Janna zogen mit dem gleichen Angebot gleich. Da die Gründer jedoch auf 10 Prozent der Anteile bestanden, stiegen Frank und Carsten aus. Janna machte ein Gegenangebot von 15 Prozent, welches die Gründer für ihren DHDL-Deal annahmen.

Streuselade

Jennifer Kraus, auch Gründerin von Meine Backbox, verwandelte die Höhle kurzerhand in eine Weihnachtsbäckerei. Im DHDL-Weihnachtsspecial stellte sie ihre neueste Entwicklung vor: Streuselade. Dabei handelt es sich um bunte Schokostreusel, die aussehen wie Zuckerstreusel, aber wie Schokolade zart schmelzen. Die Gründerin erklärte, dass Schokoladenstreusel in allen Regenbogenfarben bis dato auf dem Markt fehlten.

Jennifer Kraus begeisterte die Löwen am Backtisch mit ihren farbenfrohen Mischungen und dem Maskottchen Streuselina. Jennifer Kraus bot 75.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile.

DEAL ODER KEIN DEAL?

Kein Deal! Streuselade stieß bei den DHDL-Investoren aufgrund der schwachen Umsatzzahlen und dem ausbleibenden Gewinn auf Kritik. Darüber hinaus war Ralf Dümmel die Firmenbewertung zu hoch. Da auch Dagmar Wöhrl sich nicht in diesem Bereich sah, gab es für die Gründerin im DHDL-Weihnachtsspecial keinen DHDL-Deal.

Sammelband

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