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Darum ist diese Rechtsschutzversicherung wichtig

Firmenrechtsschutzversicherung: So sicherst du dich rechtlich ab

Eine Firmenrechtsschutzversicherung ist vor allem für Firmen, Selbstständige, Freiberufler und Existenzgründer am Anfang ihrer Karriere wichtig. Denn Unternehmer tragen eine große Verantwortung für sich, ihr Unternehmen und ihre Mitarbeiter. Deswegen ist es wichtig, sich weitreichend abzusichern – besonders rechtlich. Eine Rechtsschutzversicherung für Unternehmen und Firmen sichert hierbei alle Geschäftsbereiche und Beteiligte gegen die möglichen hohen Kosten rechtlicher Streitigkeiten ab. Doch was bringt eine Firmenrechtsschutzversicherung genau und welche Kosten kommen auf einen zu?

Eine Rechtsschutzversicherung für Unternehmen und Firmen sichert alle Geschäftsbereiche sowie Beteiligte gegen die hohen Kosten rechtlicher Streitigkeiten ab. Wir geben dir Antworten auf die folgenden Fragen:

  • Was ist eine Firmenrechtsschutzversicherung?
  • Was sind die Voraussetzungen für eine Firmenrechtsschutzversicherung?
  • Wer ist bei der Firmenrechtsschutzversicherung mitversichert?
  • Welche Leistungen sind in der Rechtschutzversicherung für Firmen enthalten?
  • Was sind die Vorteile und Nachteile einer Rechtsschutzversicherung für Unternehmen?
  • Wie hoch sind die Kosten für eine Rechtschutzversicherung?
  • Worauf solltet beim Abschluss einer Firmenrechtsschutzversicherung geachtet werden?

Definition: Was ist eine Firmenrechtsschutzversicherung?

In einem Unternehmen kann es immer wieder zu Streitigkeiten mit Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten oder den Behörden kommen. Im schlimmsten Fall kann das sogar zum Gerichtsprozess führen. Das lässt sich leider in einigen Fällen nicht vermeiden. Was hier aber helfen kann ist eine Firmenrechtsschutzversicherung. Mit dieser wird sichergestellt, dass Unternehmen die Gerichtskosten nicht aus dem eigenen Budget finanzieren müssen. Somit bieten die Rechtsschutzversicherungen für Firmen und Unternehmen finanzielle Sicherheit bei juristischen Auseinandersetzungen.

Diese Rechtsschutzversicherung für Unternehmen und Firmen wird häufig auch als gewerbliche oder betriebliche Rechtsschutzversicherung bezeichnet und stellt im gewerblichen Bereich das Pendant zur privaten Rechtsschutzversicherung dar. Somit richtet sie sich an Personen, die freiberuflich, selbstständig oder unternehmerisch tätig sind.

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Voraussetzungen für die Firmenrechtsschutzversicherung

Für Firmen und selbstständige Unternehmer kann ein Rechtsstreit sehr teuer werden. Im schlimmsten Fall kann davon sogar die Existenz bedroht sein. Gerade die Prozesskosten können bei solchen Vorfällen sehr hoch sein. Verliert man dann den Prozess, bleibt man am Ende auf den Kosten sitzen. Der Firmenrechtsschutz ist daher für Gewerbetreibende jeglicher Art zu empfehlen, da es in jeder Branche zu Unstimmigkeiten und Streitfällen kommen kann. Zudem richtet sich die Versicherung auch an Handwerker und Landwirte. Für bestimmte Berufsgruppen gibt es darüber hinaus auch spezielle Versicherungspakete, die deren typische Rechtsrisiken abdecken. Dies wäre beispielsweise für Heilberufe, Architekten und Ingenieure der Fall.

Wer ist bei der Firmenrechtsschutzversicherung mitversichert?

Bei den meisten Rechtsschutzversicherungen für Unternehmen und Firmen ist nicht nur der Firmeninhaber versichert, sondern auch Mitarbeiter, sofern sich die Rechtsstreitigkeiten auf die Tätigkeit in der Firma beziehen. Wenn die Firmenrechtsschutzversicherung dann noch mit einer privaten Rechtsschutzversicherung verbunden wird, können auch Familienangehörige mit in den Versicherungsschutz eingeschlossen sein.

Leistungen der Firmenrechtsschutzversicherung

Im Allgemeinen kommt eine Rechtsschutzversicherung für Unternehmen und Firmen für alle juristischen Streitigkeiten auf, die im direkten Zusammenhang mit dem eigenem Unternehmen stehen. Diese Leistungen können bei einer Rechtsschutzversicherung für Unternehmen individuell zusammengestellt werden, da jedes Unternehmen andere Tätigkeiten verfolgt und so unterschiedliche Bedürfnisse bei einer Versicherung hat. Es gibt zudem eine große Vielfalt an Tarifen für diese Art von Versicherung. So haben einige Anbieter Basis-, Komfort- und Premium-Tarife im Angebot, während andere Leistungen für spezielle Berufsgruppen anbieten. Hier gibt es meistens spezielle Baukastensysteme, mit denen sich jedes Unternehmen seine Leistungen selbst zusammenstellen kann. Es gibt allerdings grundlegende Leistungen, die bei jeder guten Firmenrechtsschutzversicherung abgedeckt sein sollten. Zu diesen gehören:

  • Übernahme von Anwaltsgebühren, Gerichtskosten, Sachverständigen- und Gutachtergebühren, Reisekosten, Übersetzungskosten, Zeugengelder
  • Schutz bei Schadensersatzansprüchen gegenüber Dritten
  • Sozialrechtsschutz bzw. Sozialgerichts-Rechtsschutz
  • Arbeitgeberrechtsschutz plus Empfehlung für einen Anwalt
  • Mitversicherung des kollektiven Arbeitsrechts
  • Übernahme von Kosten für strittige Zahlungsforderungen
  • Disziplinar-, Standes-Rechtsschutz sowie Verwaltungsrechtsschutz
  • Versicherungsschutz bei Steuerrecht
  • Rechtsschutz im Strafrecht und bei Ordnungswidrigkeiten
  • Versicherungsschutz bei Abmahnungen wegen angeblicher Wettbewerbsverstöße
  • Kostenlose Beratung zu allen Rechtsstreitigkeiten

Vorteile einer Rechtsschutzversicherung für Unternehmen

Eine Firmenrechtsschutzversicherung bringt viele Vorteile mit sich. Es gibt daher viele gute Gründe, sich für eine Rechtsschutzversicherung für Unternehmen zu entscheiden. Zu diesen gehören:

  • Kostenübernahme für Anwälte, Sachverständige und Gericht
  • keine Angst vor hohen Anwalts-, und Gerichtskosten
  • Freie Anwaltswahl
  • Vermittlung von Fachanwälten
  • optionale Versicherungssumme im Ausland
  • Gegebenenfalls Kautionszahlungen
  • Kostenlose telefonische Beratung

Nachteile der Firmenrechtsschutzversicherung

Dem gegenüber stehen natürlich auch die Nachteile, die beim Abschließen einer Versicherung nicht vergessen werden dürfen:

  • Teilweise hohe Beiträge
  • Es kann vorkommen, dass nicht alle Fälle uneingeschränkt übernommen werden, beispielsweise bezüglich des kollektiven Arbeitsrechts
  • Zahlungsverzicht bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit
  • Unternehmerrisiko wird häufig ausgeschlossen

Die Kosten einer Firmenrechtsschutzversicherung

Die Kosten werden beim Firmenrechtsschutz von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst. Die beiden wichtigsten Faktoren sind dabei die Deckungssumme und der Umfang des gewählten Versicherungsschutzes, bzw. der vereinbarten Bausteine. Hier gilt: Je höher die Deckungssumme ist und je mehr Bausteine eingeschlossen sind, desto höher sind die Prämien.

Beim Abschluss der Firmenrechtsschutzversicherung sollte darauf geachtet werden, dass die Deckungssumme eine ausreichende Höhe hat. Bei dieser handelt es sich um die Summe, die der Versicherer im Schadensfall maximal auszahlt. Kosten, die über die Deckungssumme hinaus gehen, müssen von Unternehmer selber getragen werden. Beim Firmenrechtsschutz sind Summen von einer Millionen Euro keine Seltenheit, 500.000 Euro sollten hier aber mindestens gewährleistet werden.

Hinzu kommt die Vereinbarung über die Selbstbeteiligung, die bei einer Firmenrechtsschutzversicherung üblich sind. Viele Versicherer bieten hier eine Selbstbeteiligung in Höhe von 100 bis 500 Euro an. Je höher die Selbstbeteiligung, desto günstiger ist der Versicherungsbeitrag.

Auch weitere Größe, wie die Art der Selbstständigkeit, die Branche und die Größe des Unternehmens können die Kosten für eine Rechtsschutzversicherung für Unternehmen beeinflussen. Die Betriebsgröße wird hierbei anhand verschiedener Kriterien bestimmt, wie beispielsweise Umsatz oder Zahl der Mitarbeiter. So kann es bei Selbstständigen ohne Angestellte sein, dass sie bereits eine Police um die 200 Euro jährlich abschließen können. Wer jedoch in der Ingenieurs-Branche unterwegs ist, ein Premium Leistungspaket wählt und 15 Mitarbeiter beschäftigt, kann schon mal bei einem Beitrag um die 1.500 Euro jährlich liegen. Hier lässt sich daher kein genauer Betrag nennen, der für den Firmenrechtsschutz gültig ist. Jeder Unternehmer muss sich hier sein eigenes Leistungspaket zusammenstellen lassen.

Darauf sollte beim Abschluss der Versicherung geachtet werden

Wenn du eine Firmenrechtsschutzversicherung für ein großes Unternehmen benötigst, solltest du dich hier in einem ausführlichen Gespräch mit dem Versicherer beraten lassen. Wer alleine Selbstständig ist oder ein kleineres Unternehmen führt, kann durch einen Vergleich von verschiedenen Angeboten ein passendes finden. Viele der angebotenen Policen decken hier bereits genau das ab, was man als kleines Unternehmen benötigt.

Es sollte hier aber immer darauf geachtet werden, dass auch alle gewünschten und benötigten Leistungen im Versicherungspaket enthalten sind. Viele Versicherungen bieten zudem keine freie Wahl des Rechtsanwaltes. Wenn du also bereis einen guten Anwalt hast, auf den du nicht verzichten möchtest, solltest du einen Anbieter wählen, der dir diese eigene Wahl ermöglicht. Kleinere Unternehmen ohne eine entsprechende Abteilung, können zudem von einem Forderungsservice profitieren. Dieser kümmert sich beispielsweise um das Anmahnen offener Rechnungen und kann so sehr hilfreich sein.

Die Wartezeit

Wenn du eine Versicherung abgeschlossen hast, heißt es oft, dass es eine Wartezeit gibt, bevor die Versicherung rechtlich in Kraft tritt. Diese kann bis zu drei Monaten betragen. Bei der Firmenrechtsschutzversicherung unterliegen die Leistungen des Daten-Rechtsschutzes und des Arbeitsschutzes dieser Wartezeit. Bestand jedoch davor schon eine andere Rechtsschutzversicherung, besteht die Möglichkeit, dass die Wartezeit bei der neuen Versicherung entfällt. Hier ist es also wichtig, dass du dich vorher bei deiner Versicherung informierst, wie lange du warten musst, bis der volle Versicherungsschutz beginnt.

Fazit: Rechtsschutz ist für deine Firma unentbehrlich!

Eine Versicherung für den Firmenrechtsschutz ist im Grunde für jeden Unternehmer unentbehrlich. Hier solltest du dich also genau darüber informieren und dir darüber Gedanken machen, welche Leistungen für dein Unternehmen wichtig sind und diese entsprechend auswählen. Denn wenn es einmal zu einem rechtlichen Streitfall kommt und dieser vor das Gericht geht, werden sehr hohe Kosten auf dich zukommen. Um dann in keine finanzielle Notlage zu geraten, ist ein Firmenrechtsschutz sehr wichtig und sollte daher direkt nach einer Unternehmensgründung abgeschlossen werden.

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Häufige Fragen (FAQ) zu Firmenrechtsschutzversicherung bzw. Rechtschutz für Unternehmen

Was ist eine Firmenrechtsschutzversicherung?

Mit einer Firmenrechtsschutzversicherung wird sichergestellt, dass Unternehmen die Gerichtskosten nicht aus dem eigenen Budget finanzieren müssen. Somit bieten die Rechtsschutzversicherungen für Firmen und Unternehmen finanzielle Sicherheit bei juristischen Auseinandersetzungen.

Wer ist bei der Firmenrechtsschutzversicherung mitversichert?

Bei den meisten Rechtsschutzversicherungen für Unternehmen und Firmen ist nicht nur der Firmeninhaber versichert, sondern auch Mitarbeiter, sofern sich die Rechtsstreitigkeiten auf die Tätigkeit in der Firma beziehen.

Was deckt eine Firmenrechtsschutzversicherung ab?

Der Firmenrechtsschutz ist eine unverzichtbare Absicherung für Selbstständige. Denn Firmenrechtschutzversicherung deckt Kosten ab, die durch Rechtsstreitigkeiten entstehen können. So werden beispielsweise Anwalts- und Prozesskosten erstattet.

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Über den Autor

Autorenprofil: Luisa Färber

Luisa Färber

Luisa macht seit Februar 2022 ihr Volontariat in der Online-Redaktion von Gründer.de. Hier ist sie immer auf der Suche nach den neusten Startups mit bahnbrechenden Ideen und spannenden Businessmodellen. Ob Nachhaltigkeit, Food oder FinTech – Luisa recherchiert und schreibt über die Unternehmen von morgen! Außerdem ist sie mitverantwortlich für unsere Kooperationen und bringt Gründer.de auch als Marke voran. Ursprünglich kommt sie aus einem kleinen Dorf in Oberfranken und entschied sich nach dem Abitur für ein Studium der Angewandten Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Technischen Universität Ilmenau in Thüringen. Nach ihrem Bachelor, in dem sie ihre Leidenschaft für die redaktionelle Arbeit entdeckte, hat es sie nun nach Köln und in die Redaktion von Gründer.de verschlagen.

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