Das kommt bei Amazon FBA auf dich an Kosten zu

Amazon FBA: Kosten und Gebühren erklärt

Wer ein eigenes Business aufbaut, muss immer die Ausgaben im Blick behalten – das gilt natürlich auch für Amazon FBA. Deshalb fragst du dich sicherlich, welche Kosten da genau entstehen und wie hoch denn nun die Amazon FBA-Kosten bzw. -Gebühren ausfallen. Diese Fragen werden wir dir im folgenden Artikel beantworten, denn wir listen die Kosten und alle Gebühren genau auf. Dann kannst du schon von Beginn an alles richtig kalkulieren, um deinen Traum von der Selbstständigkeit zu erfüllen. Außerdem haben wir für dich noch ein kostenloses Webinar vorbereitet, dass dir den Einstieg enorm erleichtern wird. Legen wir los!

Was ist Amazon FBA?

Bevor wir dir die Amazon-FBA-Kosten bzw. -Gebühren erklären, lass uns noch einmal den Begriff und damit das besondere Geschäftsmodell etwas genauer betrachten. Bei Amazon FBA (Fullfilment by Amazon) handelt es sich nämlich um ein System des Onlinemarktplatzes Amazon. Das bedeutet, wenn du bei Amazon deine eigenen Produkte anbietest, kümmert sich der Onlinehändler um die entsprechende Lagerung, um die Verpackung und den Versand deiner Ware – egal wohin.

Das alles passiert dann in den Amazon Logistikzentren und ist super praktisch, oder? Allerdings lässt sich Amazon diesen Service auch bezahlen, weshalb dafür FBA-Gebühren berechnet werden. Am Ende profitieren beide Seiten, denn Amazon erhält die Gebühren und du die Entlastung bei diesem Business. Denn für dich fällt sehr viel Arbeit bzw. der Aufwand weg und du kannst dich um andere Bereiche deines Business kümmern.

Das sind die Amazon-FBA-Kosten und -Gebühren

Kommen wir nun zu den Kosten von Amazon FBA. Dabei ist wichtig zu verstehen, dass der Service von Amazon FBA im Grunde aus drei verschiedenen Kostenarten besteht: Die Gebühr für den Versand der Amazon-FBA-Produkte, die Kosten für die Lagerung und Vermittlungsgebühren. Wenn du diese Kosten zusammenrechnest, kannst du also ermitteln, ob sich der Service trotz der FBA-Gebühren für dich und dein Business lohnt.

1. Deine Versandgebühren

Zuerst schauen wir uns die Versandgebühr an, diese wird bei Amazon FBA pro Einheit bezahlt. Wie hoch diese Gebühr ist, hängt also von den verschiedenen Faktoren Lagerort, Produkttyp, Abmessungen und Gewicht ab. Dabei solltest du aber ab zwei Euro einplanen. Zudem stellt Amazon insgesamt zehn verschiedene Verpackungsmöglichkeiten zur Verfügung, deren Kosten sich nach dem Gewicht des Produktes richten. Und logischerweise bekommst du bei kleinen und leichten Produkte bis zehn Euro mit dem Small & Light Programm günstigere Konditionen bei den Amazon-FBA-Kosten.

Eine Besonderheit solltest du dir dabei noch merken: Da das Logistiknetzwerk von Amazon mittlerweile erweitert wurde, werden Produkte nämlich nicht nur in Deutschland, sondern auch in Tschechien und in Polen gelagert und dementsprechend von dort verschickt. Möchtest du, dass deine Produkte ausschließlich in Deutschland gelagert werden, fällt hier eine zusätzliche Gebühr von 50 Cent pro Artikel an, 30 Cent sind es bei den Small and Light-Artikeln extra. Haben dich die Angaben nun verwirrt? Keine Panik! Auf der Webseite von Amazon findest du einen Versandgebührenrechner, mit dem du genau ausrechnen kannst, wie viel dich der Versand deiner Produkte kosten würde.

2. Deine Lagergebühren

Als zweiter Kostenfaktor kommt nun für dich noch die Lagergebühr hinzu. Und diese Amazon-FBA-Kosten errechnen sich aus der Fläche, die du für deine Produkte im Logistikzentrum bei Amazon benötigst. Grundsätzlich basiert sie auf dem durchschnittlichen täglichen Lagervolumen in Kubikmeter pro Monat und die Amazon-FBA-Gebühren unterscheiden sich in Nebensaison und Hauptsaison.

Diese Nebensaison geht von Januar bis September und die Hauptsaison von Oktober bis Dezember. Zusätzlich wird bei den Produkten noch zwischen Bekleidung & Schuhe und sonstigen Produkten unterschieden. Dabei kommen natürlich nochmal Kosten hinzu, wenn du eine übergroße Lagerfläche benötigst. Insgesamt ergeben sich für dich folgende Preise pro Kubikmeter als FBA-Gebühren:

  • Bekleidung und Schuhe
    • Januar bis September: 15,60 Euro
    • Oktober bis Dezember: 21,60 Euro
  • Sonstige Produkte
    • Januar bis September: 26 Euro
    • Oktober bis Dezember: 36 Euro
  • Übergröße
    • Januar bis September: 18 Euro
    • Oktober bis Dezember: 25 Euro

3. Deine Vermittlungsgebühren

Nun folgt noch der letzte Kostenfaktor der Amazon FBA-Gebühren. Denn zusätzlich zu den Versand- und Lagergebühren fällt eine Vermittlungsgebühr an. Diese richtet sich nach der Produktkategorie und bezieht sich auf den Amazon-Umsatz. Dabei gibt es aber eine gute Nachricht für die Abwicklung, weil die Vermittlungsgebühr bei einem Verkauf direkt einbehalten, also von deinem Gewinn abgezogen wird.

Dadurch musst du im Nachhinein die Vermittlungsgebühren nicht mehr abziehen oder alles kompliziert ausrechnen. Du möchtest nun wissen, wie hoch die Kosten als FBA-Gebühren bei den jeweiligen Produkten ausfallen? Dann schau auf der Webseite von Amazon ganz einfach nach und berechne deine Amazon-FBA-Kosten.

Fazit: Die Amazon FBA-Kosten und -Gebühren sind transparent

Jetzt liegt es an dir: Denn du kennst nun die Amazon FBA-Kosten und -Gebühren und kannst entscheiden, ob sich der Service für dich lohnt oder ob du das Ganze für dich selbst organisierst. Probiere hierfür also am besten den Rechner auf Amazon aus und finde so selbst heraus, welche genauen Kosten und FBA-Gebühren auf dich zukommen. Denn die Amazon FBA-Kosten sind auf jeden Fall transparent abrufbar und dadurch für dich und dein Business gut planbar.

Alternative zu Amazon FBA: Erfolgreich mit Dropshipping

Du bist nun komplett überzeugt und möchtest eigentlich direkt loslegen? Sehr gut! Aber du weißt nicht, ob Amazon FBA mit seinen Kosten das Richtige für dich ist? Wie wäre es dann mit einem Dropshipping Business? Denn dieses Geschäftsmodell funktioniert ähnlich, aber unabhängig von Amazon. Beim Dropshipping verkaufst du Produkte über deinen eigenen Onlineshop und leitest diese Aufträge an den Hersteller bzw. Dropshipping-Anbieter weiter, der die Ware für dich lagert, verpackt und an den Kunden verschickt. Einfacher geht es nicht!

Für deinen idealen Einstieg ins Dropshipping-Business haben wir für dich ein kostenloses Webinar vorbereitet. Dabei erklärt dir der Online-Marketing-Experte Thomas Klußmann alle wichtigen Details zur Selbstständigkeit mit Dropshipping, damit du noch heute starten kannst.

Du lernst in diesem Webinar unter anderem:

  • Marktanalyse: Aktuelle Entwicklungen im Onlinehandel + 3 Digital-Strategien, wie du in nur 10 Minuten eine lukrative Branche für deinen Dropshipping Shop findest
  • Erfahre, wie du bei diesem seriösen Geschäftsmodell die Lagerhaltung, den Versand, ja sogar die Produkte (!) vollständig auslagerst – und das komplett ohne Investitionen!
  • Lerne, wie du mit dem bewährten Dropshipping-Modell schnell, sicher und kostenlos einen conversionstarken Onlineshop erstellst
  • Bonus: 4 Hacks, damit die Kunden deiner Konkurrenz nur noch bei dir kaufen und du ein 3- bis 4-stelliges monatliches Nebeneinkommen generierst
Webinaranmeldung: Dropshipping Komplett

Jetzt zum kostenlosen Webinar Dropshipping Komplett anmelden!

Häufige Fragen (FAQ) zu den Amazon FBA-Kosten

Was ist Amazon FBA?

Amazon FBA (Fulfillment by Amazon) ist ein System des Onlinemarktplatzes Amazon. Hier kannst du eigene Produkte anbieten und Amazon kümmert sich um die Lagerung, die Verpackung und um den Versand der Produkte. Somit fällt für dich viel Arbeit weg und du kannst dich komplett auf dein Marketing konzentrieren.

Was kostet Amazon FBA?

Die Kosten von Amazon FBA teilen sich in drei Faktoren auf: Versandgebühr, Lagergebühr und Vermittlungsgebühr. Wie viel die einzelnen Positionen kosten, hängt von verschiedenen Faktoren und der Art der Produkte ab, die du verkaufst. Auf der Amazon-Seite gibt es dafür eine Übersicht, mit der sich die Kosten einfach berechnen lassen.

Was braucht man um mit Amazon FBA zu starten?

Wenn du mit Amazon FBA loslegen willst, musst du zunächst ein Gewerbe anmelden, ein Geschäftskonto eröffnen und eine Steuernummer beantragen. Zudem benötigst du eine EORI-Nummer, wenn du Waren in die EU importieren möchtest.

Über den Autor

Autorenprofil: Andreas Fricke

Andreas Fricke

Andreas studierte 2013 nach seinem Abitur Journalismus & Unternehmenskommunikation in Köln. Parallel sammelte er Erfahrung bei den Redaktionen verschiedener Tageszeitungen. Nach dem Studium zog es ihn ins Online-Marketing, wo er mit dem Schwerpunkt auf SEO-Texte und Blogbeiträge fünf Jahre für verschiedenste Themen und Branchen schrieb. Seit März 2022 verstärkt er die Redaktion von Digital Beat und Gründer.de als Junior-Online-Redakteur.

Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


Sitemap

schliessen
vom 01. bis zum 24. Dezember
vom 01. bis zum 24. Dezember
Es warten viele tolle Preise im Gesamtwert von über 100.000€

und viele mehr…

Du brauchst Hilfe bei deiner Gründung?

Wir unterstützen dich bei deinem Vorhaben!




* Ja, ich möchte den Newsletter. Die Einwilligung kann jederzeit im Newsletter widerrufen werden. Datenschutzerklärung.