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Revolution für den Intimbereich

Sentou: Eine Gründerin mit aufstrebender Karriere

Mit Sentou hat sich die Gründerin Lili Vogelsang ein Unternehmen für den Nischenmarkt aufgebaut. Sie sieht großes Potenzial, auch wenn sie vielleicht noch nicht die Welt damit rettet. Was Sentou ist und wie viel Potenzial hinter der Gründerin steckt, erfährst du hier.

Was ist Sentou?

Bei den Produkten von Sentou handelt es sich um Pflegeprodukte für den Intimbereich. Mit der After-Shave-Lotion soll ein brennendes Problem gelöst werden. Die Gründerin sammelte Erfahrungsberichte und zog den Schluss, dass Rasierpickel, Rasurbrand oder eingewachsene Haare ein weitverbreitetes Problem seien. So entschloss sie sich nach gründlicher Recherche mit einer genderneutralen Pflegeserie für ihre Selbstständigkeit.

Repräsentative Studien zeigen, dass die Probleme bei vielen Menschen auftreten und sogar Einschränkungen für das Sexualleben darstellen. Die Gründerin selbst will Menschen mit ihren Produkten nicht auf Probleme hinweisen, sondern ihnen einen Wohlfühl-Effekt zurückgeben. Daher soll es auch weitere Produkte für den Intimbereich geben, wie Pflegehaaröl oder Peelings. Die Linie, die sie weiter entwickeln möchte, spezialisiert sich ausschließlich auf den Intimbereich. Die Produkte bedienen eine Nische, was die Gründerin aber nicht besorgt. Sie möchte, dass das Unternehmen nachhaltig und langfristig aufgebaut, schnell profitabel wird und aus eigener Kraft wachsen kann. Intimpflege rettet wahrscheinlich nicht den Planeten und Sentou wird auch voraussichtlich nicht das nächste deutsche Einhorn, allerdings will die Gründerin einen Unterschied für bestimmte Situationen machen und davon profitieren.

Wer ist die Gründerin von Sentou?

Die Gründerin von Sentou ist Lili Vogelsang, 29 Jahre jung, und eigentlich in einer anderen Branche durchgestartet. Nach diversen Praktika und einem Politikstudium arbeitete sie in der Strategieberatung von Wolfgang Ischinger, Chef der Münchener Sicherheitskonferenz. Danach arbeitete sie kurzweilig bei der PR-Agentur Finsbury Glover Hering und wagte danach den Schritt in die Selbstständigkeit. Herausgekommen ist ein Unternehmen, dass dem Schambereich den Scham nehmen will.

Zusammen mit Co-Gründer Felix Hartmann hat sie Sentou gegründet und ist jetzt schon auf einem guten Weg. Im Bereich Networking kennt sie sich aus, weshalb sie weiß, wie sie mit potentiellen Investoren und Unterstützern am Besten ins Gespräch kommt. Ihr Motto dabei: Erst geben, dann schauen was zurückkommt. So hat sie Kontakte zu anderen Gründerinnen wie Verena Pausder und Lea-Sophie Cramer gesammelt. Für sie organisierte Vogelsang eine Reise nach Estland, um die dortige Gründerszene zu erkunden. Die beiden Gründerinnen sehen großes Potenzial in Lili Vogelsang.

Wie kann sich das Unternehmen finanzieren?

Ein großer Teil des Unternehmens ist gebootstrappt, also aus eigener Tasche finanziert. Außerdem nutze sie Gelder aus einem Accelerator-Programm, um das Unternehmen auszubauen. Die dritte Quelle ist das Fundraising. Dabei können Menschen online Geld für das Unternehmen zur Verfügung stellen und sie damit unterstützen. Zudem sind in der letzten Zeit auch Zusagen von Investoren dazugekommen. Aktuell skaliert Lili Vogelsang das Performance-Marketing von Sentou. Der E-Commerce-Bereich ist nicht wirklich ihr Metier, weshalb sie sich langsam heran tastet. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Unternehmen entwickelt, aber anhand des Feedbacks und aufgrund des starken Willens der Gründerin ist noch großes zu erwarten.

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