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Erfolgsbeispiele & Einsteiger-Tipps

Mit Affiliate Marketing nebenbei Geld verdienen – für Einsteiger

Was haben Influencer, Vergleichsportale und Empfehlungsblogs gemeinsam? Sie alle verbindet das gleiche Geschäftsmodell: Affiliate Marketing. Und sie alle verdienen nicht nur monatlich Geld, sondern profitieren von einem flexiblen Nebeneinkommen. Das möchtest du auch? Verständlich! Ich gebe dir in diesem Artikel Affiliate-Beispiele, wertvolle Insights zum Geschäftsmodell und die wichtigsten Grundlagen an die Hand!

Immer wieder tauchen Mythen auf wie „Affiliate Marketing ist tot“ oder „Es funktioniert nur mit Rabattcodes“. Doch diese Annahmen lassen sich mit einem Blick auf die Zahlen leicht entkräften: Der Markt ist weiterhin äußerst dynamisch und wachstumsstark. So beliefen sich die Ausgaben für Affiliate Marketing in den USA im Jahr 2023 auf 9,56 Milliarden US-Dollar. Prognosen zufolge sollen sie 2024 auf 10,72 Milliarden steigen – und bis 2025 sogar rund 12 Milliarden erreichen.

Auch der Influencer-Marketing-Markt wächst stetig: Laut Schätzungen wird das weltweite Marktvolumen von 19,8 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 bis 2027 auf über 31 Milliarden ansteigen.

Der Grund: Influencer Marketing spielt im digitalen Werbemarkt eine immer zentralere Rolle. Durch ihre authentische Ansprache auf Social-Media-Plattformen erreichen Influencer eine loyale, engagierte Zielgruppe und erzielen so eine besonders hohe Werbewirkung.

Aber was verbindet Affiliate- und Influencer-Marketing eigentlich? Beide setzen auf performancebasierte Modelle, bei denen Reichweite, Vertrauen und gezielte Produktempfehlungen im Vordergrund stehen. Ganz kurz auf den Punkt: Als Affiliate verkaufst du durch deine Reichweite Produkte – aber nicht deine eigenen.

Affiliate Marketing: Begriff & Ursprung

Definition: Affiliate Marketing (auch als Partnerprogramm, Empfehlungsmarketing oder Performance Based Marketing bezeichnet) ist ein Modell, bei dem ein Unternehmen (Merchant/Advertiser) seine Produkte oder Dienstleistungen durch externe Partner (Affiliates/Publisher) bewirbt. Die Affiliates erhalten eine Provision für jede durch sie generierte, messbare Aktion (z. B. Verkauf, Lead, Klick).

Ursprung: Das erste bekannte Affiliate-Programm wurde 1996 von Amazon unter Jeff Bezos eingeführt und gilt als Meilenstein der digitalen Vertriebskanäle. Heute zählt Affiliate Marketing zu den wichtigsten Instrumenten im Marketing Mix und ist sowohl für Dienstleistungen als auch für physische Produkte geeignet.

Bildquelle: chip.de
So sehen typische Vergleichsportale aus, die alle Affiliate-Links beinhalten.

Sicherlich kennst du auch schon verschiedene Affiliate Business, auch wenn du den Namen des Geschäftsmodells so noch nicht gehört hast. Hast du kürzlich eine Produktvergleichsseite besucht, um den besten Preis für deine neue Waschmaschine, deinen neuen Wanderrucksack oder das Hotel für deinen nächsten Urlaub zu finden? Und bist du dann dem Link zum günstigsten Angebot gefolgt? Das sind häufig Affiliate-Links. Das können beispielsweise Vergleichsportalen wie Idealo oder Check24 sein. Auch sehr beliebt sind Test- und Themenportale wie die Technikwebseite CHIP.

Ob Staubsaugerroboter, Spiegelreflexkameras oder Smartwatches im Test. In den Berichten werden Links zu den Produkten platziert, die dich als Leser direkt zu Amazon, Saturn oder Mediamarkt weiterleiten. CHIP verdient daran wiederum eine Provision. Klassisches Affiliate Marketing. Die gute Nachricht: Auch als Privatperson, Selbstständiger oder Influencer kannst du über Affiliate Links Geld verdienen – sei es über deinen eigenen Blog, deinen Social Media Kanal oder deine eigene Website.

Glossar: Wichtige Begriffe im Affiliate Marketing

BegriffBedeutungSynonyme
AffiliateVermarktet Produkte oder Dienstleistungen Dritter und erhält bei Verkauf eine Provision.Publisher, Vertriebspartner
AdvertiserUnternehmen, das ein Produkt oder eine Dienstleistung anbietet und Affiliates Provisionen zahlt.Merchant, Anbieter
KundePerson, die ein Produkt über einen Affiliate-Link kauft.__
Affiliate-NetzwerkPlattform zur Vermittlung zwischen Advertiser und Affiliate, übernimmt Tracking & Abrechnung.Partnerprogramm, wie z.b. Awin oder Amazon PartnerNet

Dem Affiliate gegenüber stehen dann die Vertriebspartner, die das eigene Produkt verkaufen möchten. Das können Hersteller, aber auch Händler sein. Im Affiliate Marketing werden diese Partner auch Advertiser genannt. Viele Marken treten als solche Advertiser auf, indem sie Affiliate Programme anbieten und Provisionen auszahlen, wenn du ihre Produkte bewirbst. Ich könnte hier unzählige nennen wie Saturn, Zalando oder booking.com. Diese großen Unternehmen bieten alle eigene Affiliate Programme an.

Der dritte Partner: Das Affiliate-Netzwerk

Aber zurück zum Affiliate Geschäftsmodell: Um wirklich genau zu sein, kann es neben den beiden genannten Rollen – Publisher und Advertiser – auch noch einen dritten Partner geben: das Affiliate-Netzwerk. Bei Affiliate-Netzwerken handelt es sich um Plattformen, auf denen sich Affiliates und Advertiser anmelden und zueinander finden können. Affiliate-Netzwerke fungieren also als Vermittler zwischen den beiden Parteien und wickeln alle Zahlungsangelegenheiten ab.

Ein Affiliate-Netzwerk, von dem du bestimmt schon gehört hast, ist das Amazon PartnerNet – dazu werde ich weiter unten im Artikel nochmals gesondert drauf eingehen. Aber auch andere Plattformen, wie MyLead eignen sich als Affiliate Partner. Hier gibt es über 3500 Partnerprogramme zur Auswahl. Außerdem hat dieses Netzwerk viele kostenlose Tools, die dir beim Geld verdienen helfen werden (Content Locker, Hidelinks, E-Books und einen fantastischen Support). Zusätzlich gibt es Neuigkeiten wie Facebook Ads und Web Submit.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So startest du mit Affiliate Marketing

Ganz schön kompliziert? Eigentlich gar nicht, wenn du die grundlegenden Strukturen verstanden hast. Deshalb kommen wir nun zum spannenden Teil, nämlich wie du mit deinem eigenen Affiliate Business starten und Geld verdienen kannst. 

Damit du direkt starten kannst, folgt hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für deinen Einstieg ins Affiliate Marketing:

  1. Wähle deine Nische und Zielgruppe.
  2. Erstelle eine eigene Webseite, Blog oder Social-Media-Präsenz als Plattform.
  3. Produziere hochwertigen Content, der Mehrwert für deine Zielgruppe bietet.
  4. Registriere dich bei passenden Affiliate-Netzwerken oder Inhouse-Partnerprogrammen.
  5. Binde Affiliate-Links oder Werbemittel in deinen Content ein.
  6. Generiere Reichweite durch SEO, Social Media und andere Kanäle.
  7. Analysiere deine Ergebnisse und optimiere kontinuierlich (z.B. Conversion Rate, EPC, AOV).
Affiliate Marketing
Der Affiliate Marketing-Prozess

Geld verdienen mit Affiliate Marketing-Beispiel: Der Gärtner-Blog

Angenommen du bist passionierter Gärtner und teilst dein Wissen darüber auf einem Blog. Wenn du einen Artikel über das Zurückschneiden von Rosen schreibst, könntest du in diesem Rahmen auch passende Produkte in deinem Text empfehlen. Diese Empfehlung lautet dann: „Die Rosenschere von XY benutze ich seit Jahren am liebsten.“ Anschließend setzt du bei der Bezeichnung „Rosenschere von XY“ einen Link zu der Produktseite des Advertisers ein, für die du in diesem Fall werben möchtest. Sobald deine Blogbesucher deinen Beitrag lesen und ihr Interesse für die Rosenschere geweckt ist, klicken sie auf deinen Link, um sich das Produkt näher anzuschauen.

Bildquelle: garten-fraeulein.de
Genau so macht es auch das Garten Fräulein mit ihrem Blog.

Mit dem Klick auf den Affiliate-Link werden deine Leser zu Usern auf der Webseite deiner Vertriebspartner und du hast erfolgreich Besucher auf die Seite des Advertisers geleitet (Traffic generiert). Doch in den meisten Fällen erhältst du dafür noch keine Vergütung. Damit du mit Affiliate Marketing Geld verdienen kannst, müssen die User in der Regel etwas erwerben. Also erst wenn die Kunden die Rosenschere über deine Verlinkung kaufen, bekommst du dafür eine Provision. 

Der nächste wichtige Schritt ist die Bezahlung der Kunden. Denn der Advertiser muss nachvollziehen können, welcher Affiliate den Kunden zum Kauf bewogen hat. Über eine ID in der Weiterleitung kann der Kauf nachvollzogen werden – das heißt, der Advertiser kann ganz einfach erkennen, dass die Rosenschere durch dich verkauft wurde. Damit erhältst du dann deine Provision. Wenn die Bewerbung über ein unabhängiges Partnerprogramm ablief, wie bspw. Amazon PartnerNet, regelst du die Zahlungsangelegenheiten direkt mit dem Advertiser. Anders verhält sich dies, wenn ein Affiliate-Netzwerk zwischen dir und den Advertisern steht.

Geld verdienen mit Affiliate Marketing-Beispiel: Bianca Heinicke

Ein gutes Beispiel für funktionierendes Affiliate Marketing ist die bekannte Influencerin Bianca Heinicke, die früher unter anderem als BibisBeautyPalace auf YouTube und Instagram bekannt war. Mit ihrer Community und Reichweite hat sie regelmäßig Produkte aus Bereichen wie Beauty und Lifestyle empfohlen – oft mit eingebauten Affiliate-Links oder Rabattcodes. Heute ist sie noch immer aktiv, nur mit anderen Schwerpunkten und neuen Partnern. Ihr Weg zeigt: Affiliate Marketing funktioniert, wenn Inhalte zur Zielgruppe passen. Und das klappt nicht nur bei großen Accounts – auch kleinere Creator können mit der richtigen Nische und Strategie erfolgreich sein.

Bildquelle: instagram.com/bibisbeautypalace
Gewinnspiele wie dieses veranstaltete Bianca Heinicke damals regelmäßig auf ihrem Instagram-Account.

Voraussetzungen, Chancen & Risiken im Affiliate Marketing

Um erfolgreich Affiliate Marketing zu betreiben, solltest du folgende Voraussetzungen und Chancen kennen, aber auch die wichtigsten Risiken beachten:

1. Nutze die richtige Plattform

Zunächst brauchst du eine Plattform, auf der du deinen werbenden Content und Affiliate-Links platzierst. Am besten eignet sich dafür eine eigene Webseite bzw. ein Blog. Wenn du in den sozialen Netzwerken unterwegs bist, eignet sich das ebenfalls. Auch hier ist es möglich, ein Affiliate Business über YouTube, Facebook oder Instagram zu betreiben. Doch Vorsicht: Beachte, dass du dabei immer den Bestimmungen des Social Media-Kanals unterliegst. 

2. Generiere Reichweite

Vermutlich wirst du gerade aber nicht so viele Follower vorweisen können. Das ist auch nicht schlimm. Jeder hat mal klein angefangen. Und irgendwo muss man ja auch anfangen. Wichtig ist nur, dass du jetzt beginnst, diese Reichweite aufzubauen. Denn je mehr Menschen du mit deinem Content erreichst, desto mehr potenzielle Kunden generierst du für die Advertiser. Und entsprechend mehr Geld verdienst du dann auch. Logisch. 

3. Baue Vertrauen auf

Wann kaufen Menschen etwas? Wann sind sie bereit, für Produkte Geld auszugeben, wenn sie diese noch nicht kennen? Das ist eine wichtige Frage für ein funktionierendes Affiliate Business. Frage dich gerne selbst: Wann kaufe ich ein Produkt oder eine Dienstleistung? 

Ich helfe dir da gerne auf die Sprünge: Menschen kaufen nur etwas über deinen Affiliate-Link, wenn sie von deinen Inhalten überzeugt sind und deinen Aussagen vertrauen. Folglich ist es für deinen Erfolg maßgeblich, dass deine Leser und Follower dir auch wirklich vertrauen können. Achte also darauf, eine gewisse Expertise nach außen glaubwürdig zu präsentieren. Am besten du stellst dein Wissen so perfekt vor, dass deine Produktempfehlungen eher nebensächlich erscheinen.

Affiliate-Netzwerke

Für ein erfolgreiches Affiliate Business benötigst du passende Partnerprogramme und Affiliate-Netzwerke. Hier findest du eine Übersicht der wichtigsten Netzwerke und Programme im deutschsprachigen Raum:

  • AWIN – Internationales Netzwerk mit zahlreichen Programmen (z.B. Otto, Tchibo, MyToys)
  • Amazon PartnerNet – Das weltweit größte Inhouse-Partnerprogramm
  • Adcell – Deutsches Netzwerk mit Spezialisierung auf Nischenanbieter
  • TradeDoubler – Internationales Netzwerk mit Fokus auf Technik und Telekommunikation
  • MyLead – Globales Netzwerk mit innovativen Tools (Content Locker, Hidelinks)

Viele Netzwerke bieten eigene Tools zur Erfolgsmessung (z.B. Performance-Dashboards, Conversion Tracking, API-Schnittstellen).

Affiliate Marketing mit Netzwerken: Vorteile & Tracking-Technologien

Wenn du dich über ein Affiliate-Netzwerk mit Advertisern verbinden möchtest, musst du dich dort als Publisher anmelden. Einmal angemeldet hast du Zugriff auf zahlreiche Partnerprogramme aus unterschiedlichen Bereichen. Arbeitest du mit einem Publisher zusammen, laufen auch alle Abrechnungen über alle beworbenen Partnerprogramme über ein Konto. Das ist super einfach und wirklich unkompliziert, da du so deine Einnahmen immer auf einen Blick parat hast.

Ein großer Vorteil von Affiliate-Netzwerken ist die Bereitstellung moderner Tracking-Technologien. Dazu zählen Cookies (First-Party/Third-Party), Tracking-Pixel und zunehmend auch serverseitige (Server2Server) Tracking-Lösungen. Diese Methoden – unter Berücksichtigung der DSGVO und aktueller Datenschutzanforderungen – sorgen für eine präzise Zuordnung der Provisionen. Viele Netzwerke bieten zudem automatisierte Performance-Dashboards, mit denen du KPIs wie Conversion Rate, EPC (Earnings per Click) oder AOV (Average Order Value) überwachen kannst.

Beachte: Netzwerke verlangen oft eine Gebühr vom Advertiser, was die Provisionen für Affiliates etwas senken kann. Alternativ bieten Inhouse-Programme oft höhere Provisionen, erfordern aber mehr Eigeninitiative beim Tracking und der Abrechnung.

Affiliate Marketing mit Inhouse-Partnerprogrammen

Neben Affiliate-Netzwerken gibt es noch eine weitere Möglichkeit, ein Affiliate Business zu betreiben. Und zwar mit sogenannten Inhouse-Partnerprogrammen. Beim Inhouse-Partnerprogramm setzen Firmen, die das Partnerprogramm betreiben wollen, dieses einfach selbst um. Das heißt, sie bieten Publishern ohne Vermittlungsplattform die Möglichkeit, ihre Produkte zu empfehlen. Die Anmeldung zum Partnerprogramm und der Support finden dann auf der Webseite der Firmen statt. Somit musst du als Publisher selbst auf Partnersuche gehen.

Es gibt mittlerweile sehr viele Unternehmen, die ein Partnerprogramm anbieten. Ich habe am Anfang dieses Kapitels schon einmal Big Player wie Saturn, Amazon und Zalando angesprochen. Doch nicht immer kommunizieren Hersteller oder Händler das auch. Von daher lohnt es sich, bei Unternehmen direkt nachzufragen, wenn du gezielt ein bestimmtes Produkt bewerben möchtest.

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Partnerprogramm oder Netzwerk: Was ist nun besser?

Das ist schwierig zu beantworten. Hier gibt es keine pauschale Antwort, die ich dir an dieser Stelle nennen kann. Für den einen funktionieren Netzwerke deutlich besser, der andere kommt mit Inhouse-Partnerprogrammen besser klar. Es kommt also darauf an, was du willst und was dir wichtig ist.

Bei den Inhouse-Partnerprogrammen musst du dich immer separat anmelden und bekommst oftmals unterschiedliche Ansprechpartner. Du musst also immer ein Stück weit hinterher sein und eigenständiger arbeiten. Zu Beginn könnte es schwierig sein, die Mindest-Auszahlungsgrenze zu erreichen, da du für jedes Inhouse-Partnerprogramm unterschiedliche Abrechnungen bekommst.

Die Auszahlungsgrenze, ab der dir deine Einnahmen überwiesen werden, variiert aber von Programm zu Programm. Die genauen Konditionen erfährst du auf den Webseiten der Advertiser. (So etwas ist sehr wichtig, also schau dir die Konditionen sehr genau an!)

Inhouse-Partnerprogramme haben allerdings auch einige Vorteile. Durch den engen Kontakt zum Advertiser bekommst du als Publisher häufig individuelle Werbemittel zur Verfügung gestellt. Grundsätzlich kannst du hier viel mehr verhandeln und viel individualisierte Kooperationen eingehen. Aber das Beste kommt zum Schluss: Die Provisionen sind häufig deutlich höher als bei Affiliate-Netzwerken.

Amazon PartnerNet

Ein Beispiel für ein Partnerprogramm ist das Amazon PartnerNet. Ich möchte dir dieses vorstellen, weil es eins der meistgenutzten Affiliate-Programme ist. Mit einer breit gefächerten Produktpalette von mehreren Millionen Produkten bietet das Partnerprogramm von Amazon für wohl jeden Affiliate mit einer eigenen Webseite passende Produkte. Kannst du Kunden über deinen Webseite von Amazon-Produkten überzeugen, erhältst du als Affiliate auf den gesamten Warenkorb eine Provision und nicht nur auf das Produkt, das du beworben hast.

Ja, du hast richtig gehört. Auch die Werbekostenerstattung zahlt Amazon zuverlässig und pünktlich. Doch Vorsicht: Je nach Produktkategorie gibt es unterschiedliche Provisionshöhen. Informiere dich daher im Vorhinein, ob sich die Provision in deiner Kategorie überhaupt lohnt.

Aber auch hier hängt der Erfolg – und damit natürlich auch dein Verdienst – vor allem von deinem Thema ab. Hast du eine gute Nische entdeckt, zu deren Themengebiet sich Amazon-Produkte vorstellen lassen, kannst du mit Amazon durchaus ein erfolgreiches Online Business aufbauen.

So sieht die Anmelde-Seite von Amazon PartnerNet aus. Quelle: partnernet.amazon.de

Die Vergütung im Affiliate Marketing: Modelle, KPIs & Tracking

Wie viel Geld du mit Affiliate Marketing verdienen kannst, hängt maßgeblich von relevanten KPIs ab:

  • Traffic: Anzahl der Besucher auf deiner Plattform
  • Conversion Rate: Anteil der Besucher, die eine gewünschte Aktion ausführen)
  • EPC (Earnings per Click): Durchschnittlicher Verdienst pro Klick auf einen Affiliate-Link)
  • AOV (Average Order Value): Durchschnittlicher Warenkorbwert der vermittelten Bestellungen)
  • CLV (Customer Lifetime Value): Wert eines Kunden über die gesamte Beziehung hinweg)

Je größer und relevanter deine Zielgruppe, desto attraktiver bist du für Advertiser und desto höher dein Verdienstpotenzial.

Wichtig: Affiliate Marketing ist ein langfristiger, kontinuierlicher Prozess und kein kurzfristiges „schnelles Geld“.

Hängst du dich rein, pflegst deine Webseite, füllst sie mit aktuellem und neuen Content, beschäftigst dich mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) und erhöhst deine Reichweite, kann der Verdienst immer größer werden. Und irgendwann von einem kleinen passiven Einkommen zu einem großen Online Business heranwachsen. Die Suchmaschinenoptimierung verfolgt das Ziel, die Sichtbarkeit in den organischen Suchergebnissen zu steigern. Maßnahmen wie der Linkaufbau, die Optimierung von Inhalten und die Nutzung relevanter Suchbegriffe tragen dazu bei, die Platzierung in den Suchergebnissen zu verbessern.

Vergütungsmodelle im Affiliate Marketing: Übersicht

Im Affiliate Marketing gibt es verschiedene Vergütungsmodelle, die je nach Partnerprogramm und Branche variieren. Hier eine tabellarische Übersicht:

ModellAbkürzungBeschreibung
Pay per SalePPS/CPSProvision bei Abschluss eines Verkaufs
Pay per LeadPPL/CPLProvision bei qualifiziertem Kontakt (z. B. Formularanmeldung, Newsletter-Registrierung)
Pay per ClickPPC/CPCVergütung pro Klick auf den Affiliate-Link
Pay per ViewPPV/CPMVergütung pro Einblendung/Werbekontakt
Pay per SignupPPSUVergütung für jede Registrierung
Lifetime Commission__Dauerhafte Beteiligung an Umsätzen eines geworbenen Kunden
Hybridmodelle__Kombination mehrerer Modelle (z. B. Fixbetrag plus Umsatzprovision)

Je nachdem, welches Vergütungsmodell du bevorzugst, solltest du unbedingt mit deinem Advertiser vor Vertragsunterschrift klären, wie genau du entlohnt werden willst. Möglicherweise kannst du diesen Part individuell verhandeln – doch das funktioniert leider nicht bei jedem Partner.

Die besten Produkte & Zielgruppen für Affiliate Marketing

Affiliate Marketing eignet sich für viele Branchen und Zielgruppen – sowohl im B2C- als auch im B2B-Bereich. Erfolgreiche Beispiele sind Online-Shops, Dienstleistungsportale, Vergleichsseiten, Nischenseiten und Blogs. Für Advertiser (z. B. Shopbetreiber, Softwareanbieter, Reiseportale) eignet sich Affiliate Marketing, um neue Kunden zu gewinnen und die Customer Journey zu begleiten. Für Publisher sind Themenportale, Testportale, Gutscheinseiten, Social-Media-Kanäle und Videoplattformen wie YouTube besonders geeignet. Wichtig: Content und Produktangebot sollten zur Zielgruppe passen.

  • Themenportale
  • Nischenseiten
  • Blogs
  • Onlinemagazine
  • Test- und Vergleichsportale
  • Social-Media-Netzwerke wie Instagram oder Facebook
  • Videoplattformen wie YouTube
  • Gutscheinportale

Empfehlenswert ist es außerdem auf Nischenprodukte zu setzen. Diese haben eventuell eine kleiner Zielgruppe, aber du kannst auch besser zu Keywords ranken. Lese hierzu unbedingt unseren Artikel: „Hidden Champion: Erfolgreich mit Nischenprodukten“.

Häufige Fragen (FAQ) zu online Geld verdienen mit Affiliate Marketing

Was ist Affiliate Marketing?

Affiliate Marketing beschreibt die Zusammenarbeit von Vertriebspartnern, mit dem Ziel Produkte zu verkaufen und Geld zu verdienen. Dabei bewerben Affiliates Produkte von Herstellern oder Händlern und erhalten im Gegenzug eine Provision.

Was sind Affiliate Netzwerke?

Bei Affiliate-Netzwerken handelt es sich um Plattformen, auf denen sich Affiliates und Advertiser anmelden und zueinander finden können. 

Was sind die Voraussetzungen für Affiliate Marketing?

Um mit Affiliate Marketing Geld verdienen zu können, gibt es drei zentrale Voraussetzungen für Affiliates:
1. Nutzung der richtigen Plattformen
2. Generierung von Reichweite
3. Aufbauen von Trust

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35 Responses

  1. Mir ist Affiliate Marketing sehr wohl bekannt. Da ich von Ihrem/Deinem Geschäft sehr angetan bin und es auch gerne weiterempfehlen würde, meine Frage: Existiert bei Ihnen/Dir ein Partnerprogramm und wie kann ich mich beteiligen?

  2. Hallo,

    Wie dokumentiere ich am besten die Einnahmen aus verschiedenen Programmen für die Steuer? Excel oder bessere Möglichkeiten?

    Danke

  3. Hallo, ich möchte mir einen weiteren mgl. passiven Cashflow schaffen, habe mich jedoch mit Onlinemarketing bisher nicht wirklich tiefgründig befasst. Wie ist das, wenn man völlig neu im Onlinemarketing/Affiliate ist und keine eigene Website hat?
    Kann man sich eine funktionierende Website erstellen lassen, den ersten traffic generieren lassen – und so nach und nach Lernen wie es richtig geht? Wenn dies mgl. ist, was würde das in etwa kosten?

    1. Hallo Peter,

      wenn du noch keine Website hast, kannst du dir eine erstellen lassen. Dafür gibt es viele Anbieter, die in Zusammenarbeit mit dir deine Wunsch-Website bauen und dir somit den Weg zum Affiliate-Business ebnen. Für den Traffic auf deiner Seite bist du trotzdem selbst verantwortlich, weshalb du deinen Kunden/Lesern hochwertigen Content und echten Mehrwert bieten solltest. Als Starthilfe möchten wir dir folgenden Artikel empfehlen: Eigene Website erstellen: 5 Tipps für den Start
      Grundsätzlich solltest du erst einmal starten – die Learnings ergeben sich mit der Zeit automatisch.
      Wir wünschen dir viel Erfolg bei deiner Unternehmung!
      LG

    2. Du könntest dir aber auch erstmal Plattformen wie youtube, instagram, produck oder tiktok zu eigen machen und dort probieren, ob du es schaffst Nutzer mit deinem Content zu überzeugen und Einnahmen zu generieren. Direkt eine Webseite zu bauen, ist häufig rausgeschmissene Zeit und Geld, denn nach ein paar Monaten merken Einige, dass es nichts für sie ist. Auf den o.g. Plattformen kannst du also erstmal ein Pilotprojekt starten und dann entscheiden, ob du einen eigenen Blog etablieren möchtest.

  4. Hey, wie läuft das eigentlich in innerhalb der Amazon App auf dem Smartphone mit der Provision? Gibts dort überhaupt eine? Wenn ich zum Beispiel auf meinem Smartphone (auf dem die Amazon App installiert ist) auf einen Amazon Link klicke, öffnet sich das Produkt im Browser und nicht in der App.

  5. Hallo. Danke für den Artikel. Kann man auch für den eigenen Blog mehrere Affiliates Partner aufnehmen? Dh kann ich auf meinem Blog gleichzeitig für Amazon und Cyberport Werbung schalten?

    1. Hallo Simon,

      grundsätzlich ist es möglich mehrere Affiliate Partner für den eigenen Blog aufzunehmen.
      Wichtig ist, dass du dich bei dem jeweiligen Partnerprogramm korrekt anmeldest und die jeweiligen Richtlinien der Partnerprogramme beachtest.
      Folgst du dort allen Regeln, hast du nichts zu befürchten.

      Viel Erfolg mit deinem Vorhaben!

      Beste Grüße

  6. Hallo zusammen, 🙂

    finde den Artikel hier interessant geschrieben und man kann immer wieder was neues erfahren. Das finde ich echt Klasse. Ich selbst nutze zb das Partnerprogramm von Amazon nur bedingt.

    Es ist mehr eine Ergänzung, wenn ich Bücher & Co. mit einbinden will. Ansonsten ist meine aktuelle Anlaufstelle Digistore24 wie es Tony weiter oben schon schrieb.

    Einfach ist Affiliate Marketing keinesfalls und es braucht seine Zeit um sich in alles hineinzufuchsen. Gerade als Anfänger kann man da schnell überfordert sein was Seo, Verkaufspsychologie, E-Mail-Marketing, Webdesign sowie der ganze Technikkram drumherum betrifft.

    Da ist es mit einfach mal eine Webseite hinhauen leider nicht getan und das wissen Anfänger auch nicht, wo sie dann wiederum extrem gefrustet sind, wenn sie auf alle Thematiken stoßen die dafür relevant werden. Erfolg wird nur derjenige haben, der an dem Thema dran bleibt und sich permanent weiterentwickelt. Zumal man auch Lust zum schreiben mitbringen sollte.

    In dem Sinne, alles Gute und viele Grüße
    Pierre 🙂

  7. Es wird oft empfohlen, dass man hochpreisige Produkte im Bereich 300 Euro und aufwärts empfehlen sollte, eine Sache sollte man dabei jedoch beachten:

    Zögernde Käufer!

    Empfiehlt man ein Amazon Produkt im hohen dreistelligen Bereich, wird der Interessent länger über die Kaufentscheidung nachdenken, da das Produkt im hohen Preisbereich ist. Das Problem ist, dass Amazon-Cookies nur einen Tag lang gültig sind. Empfiehlt man solche Produkte und kauft der Interessent nicht am selben Tag, bekommt man keine Provision.

    Ich versuche deshalb, Produkte unter 200 Euro zu empfehlen, denn hierbei ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, dass ein Interessent noch am selben Tag die Bestellung tätigt.

  8. Super Artikel. Und das Thema ist sehr detailiert dargestellt.

    Nach meiner Erfahrung können Insbesonders digitale Infoprodukte können sehr gute Privisionsspannen haben.
    Hier werden oft 50 % Privision gezahlt.

    Affiliate Plattformen wie Digistore24 bieten sehr viele Informationen. Damit kann man dann auch ein Produkt mit guten Verkaufszahlen und einer geringen Stornoquote auswählen.

  9. Sehr interessanter Artikel zu einem sehr aktuellen Thema. Ich setze mich auch gerade intensiv im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit bei meinem Studium mit diesem Thema auseinander, da es auch unter anderem um Blogs und Webseiten etc geht und da auch das Thema der Funktionsweise von Affiliate Partnerprogrammen bzw. auch die Erfahrungen mit Partnerprogrammen drinnen ist. Sehr spannend auf jeden Fall, hab mich davor kaum mit diesen Themen beschäftigt. Lediglich von meiner Schwester, die in der Blogszene unterwegs ist, hab ich nur immer dies oder das gehört – sie fand denke ich Amazon auch nicht gerade schlecht, aber auch weniger bekannte Partnerprogramme hat sie im Laufe der Zeit entdeckt, die sie gut fand – zum Beispiel das Plantocaps Partnerprogramm, und dann gab's noch weitere aber die sind mir gerade entfallen 😉 ein Aspekt mit zukunftspotenzial auf jeden Fall! LG

  10. Danke für diesen tollen und hilfreichen Artikel. Wir versuchen uns gerade selbst im Affiliate-Marketing und das dies nicht so einfach ist, merkt man recht schnell. Außerdem gibt es aber ja auch noch weitere Möglichkeiten mit Internetmarketing Geld zu verdienen.

  11. Hi,
    eine schöne Anleitung, wenn man mit physischen Produkten oder Dienstleistungen Affiliate-Geld verdienen möchte.
    Leider sind die Provisionen i.d.R. gering.
    Bei digitalen Produkten (z.B. auf Digistore24 oder Affilicon) sieht die Sache schon ganz anders aus: Dort sind Provisionen von 50% die Regel, manche liegen sogar bei über 70%.
    Viele Grüße

  12. Hallo,

    danke für diesen tollen Beitrag. Da ich selbst ganz neu in dem Bereich des Affiliate-Marketings eingstiegen bin, kann ich sehr viel aus deinem Arkitel mitnehmen.

    Vielen Dank und liebe Grüße,
    Monika

  13. Sehr guter Beitrag zum Affiliate Marketing!

    Ich habe auch eine Möglichkeiten auf den Traffic einzugehen, um somit mehr zu verkaufen.

    Backlinks aufzubauen indem man die Webseitenbetreiber anschreibt.
    Hierfür kannst man dann Beiträge von den Betreibern bei sich veröffentlichen im tausch für einen Do-Follow Link.
    Durch die Backlicks steigst du bei Google auf und bekommst somit mehr Traffic.

    Wer Geld ausgeben möchte braucht auch nur einen Deal mit dem Webseitenbetreiber auszuhandeln.

    Im großen und ganzen ist es aber ein sehr guter Artikel

    Gruß

  14. Gelungener Artikel. Ich bevorzuge ebenfalls das Amazon Partnerprogramm. Es gibt einfach zahlreiche Produkte und zudem genießt Amazon einen hervorragenden Ruf. Dennoch nutze ich auch andere Affiliate Netzwerke und Partnerprogramme wie beispielsweise eBay. Ich finde für meinen persönlichen Geschmack, existieren hier mindestens gleich viele Produkte und auch eBay ist sehr bekannt.

    Viele Grüße
    Emina

  15. Ein gelungener Artikel, wie ich finde. Insbesondere den Hinweis darauf, dass es sich gegebenenfalls auch mal lohnen kann, einen Blick über Amazon hinaus zu werfen, finde ich gut. Insbesondere bei niedrigen Provisionen kann es sich durchaus lohnen, einige alternative Partnerprogramme zu testen. Selbst, wenn die Anzahl der Conversions gegebenenfalls etwas zurückgeht, so kann bei einer höheren Provision dennoch eine beträchtliche Umsatzsteigerung das Ergebnis sein. Anstatt für das gleiche Produkt mit identischem Preis 1% Provision zu bekommen, kann der Umsatz sich im besten Fall verdreifachen, wenn man bei einem anderen Partnerprogramm beispielsweise 3% Provision dafür ausgezahlt bekommt. Das ist natürlich immer im Einzelfall zu prüfen – im Hinterkopf sollte man das aber dennoch haben.

    Viele Grüße
    Christopher

  16. Ich hab noch nirgendwo eine Statistik gefunden welche die Anzahl der Besucher mit den Affiliate Einnahmen auch nur in etwa angibt.
    Das waere doch mal interessant.
    Wie bereits geschrieben mit jedem Banner den ich weg klicken muss wird eine Seite fuer mich persoenlich nerviger und unattraktiver.

  17. Sehr interessanter und gut gelungener Artikel befasse mich auch schon länger mit dem Thema. Besonders der Punkt mit der Wahl der richtigen Nische halte ich für ausschlaggebend und maßgeblich verantwortlich für den Erfolg der Webseite.

  18. Hi,

    sehe ich auch so das dieser Artikel sehr gut geschrieben ist ! Man kann immer wieder neue Dinge dazu lernen und so mit der Zeit immer besser und erfolgreicher werden!
    Viele Grüße
    Sven Dressler

  19. Hey, ein wirklicher top Artikel!
    Ich finde, dass gerade Anfänger diesen lesen sollten, um schnell den Überblick über die Materie zu erhalten. Alle Punkte sind wirklich sehr gut zusammengetragen.
    Ich finde gerade Affiliate Netzwerke sehr spannend und denke das dort die Zukunft liegt.

    Beste Grüße
    Friedrich Schneider

  20. Ich finde dieses Thema äußerst interessant. Habe auch schon viele Affiliate-Seiten analysiert und bin mir bei vielen Beispielen nicht sicher, ob das rechtlich so vertretbar ist. Gerade im Bereich Versicherungen finde ich viele Seiten wirklich krass. Da ich mich in naher Zukunft mit einigen Affiliate-Projekten "ausprobieren" möchte, würde ich gerne wissen welche rechtlichen Sachen ich beachten muss? Also das mit dem Cookie-Hinweis weiß ich schon, aber welche Sachen sollte ich noch beachten?

  21. Hey, danke für den Artikel!
    Ich bin schon seit einiger Zeit sehr angetan von dem Affiliate Geschäftsmodell, da es simpel aber dennoch sehr erfolgreich und vor allem auch sinnvoll für Besucher ist!
    Meine Bedenken entspringen jedoch auch genau aus diesem Vorteil. Da es eben so einfach ist, kann auch (fast) jeder seine eigene Affiliate Seite bauen. Natürlich erfordert es Arbeit und Zeit, jedoch keinen Studienabschluss oder dergleichen. Irgendwann wird es so viele Affiliate Seite geben, dass man in die Nische nicht mehr einsteigen kann. Die Frage ist nur wann dieser Zenit erreicht ist…

    Nur ein kleiner Denkanstoß 😉
    Beste Grüße, Christian

  22. Hey!
    Guter Beitrag für die, die neu einsteigen wollen.
    Leider wird es immer schwieriger, damit Geld zu verdienen. Ich denke, dass sich viele Anfänger davon entmutigen lassen, dass das Geld nicht gleich fließt.
    Ein kleiner Tipp: Nicht entmutigen lassen! 🙂

    Liebe Grüße,
    Toni

  23. Ich finde dieses Modell ganz gut um ins selbständige Arbeiten einzusteigen. Man sammelt seine ersten Erfahrungen mit einem Webauftritt und lernt effektives Socialmedia-Management. Doch insgesamt ist es schon ein sehr einfaches Geschäftsmodell, was mittlerweile schon viel zu oft vertreten ist.

  24. Hallo,

    auch ich arbeite auf einigen Seiten von mir mit Affiliate-Marketing. Es ist nicht so einfach wie man sich das Ganze vorstellt. Es gehört zum Alltag eines Publishers ständig zu optimieren.

    Auch den notwendigen Traffic muss man sich erstmal erarbeiten. Das ist enorm viel, wenn man nur auf SEO setzt. Viele setzen dabei auch auf CPC durch Adwords oder Facebook-Anzeigen. Das ist aber auch nicht so leicht, wie man sich das Ganze vorstellt.

    Viele Grüße
    Josef Altmann

  25. Ist an sich ne gute Sache, wenn man es richtig angeht. Viele haben wenig Ahnung davon und verdienen demnach auch nichts. Registrieren sich sofort eine Domain und legen ohne Vorüberlegungen los.

  26. Da mittlerweile sehr viele User adblock Plugins in Ihren Browsern werden kaum noch Werbbanner angezeigt.
    Meine Erfahrung nach lohnen sich Partnerprogramme mit direkten TExtlinks mittlerweile mehr.
    Amazon, Ebay oder Zanox laufen sehr gut. Mann muss nur die Passenden Partner zum eigenen Content finden.
    Ist sicherlich aufwendiger ale einfach nur ein Werbebanner einzubinden.
    Ber niemand hat gesagt, dass das Geldverdienen mit onlineangeboten einfach ist.

  27. Hallo Thomas,

    vor allem für Anfänger ist das ein guter Beitrag. Viele stellen sich das ganze viel zu simpel von und denken, sie müssten einmal kurz einen Banner schalten und fahren im nächsten Monat Porsche. Doch so einfach ist da leider nicht. Auch ich betreibe affiliate marketing auf meiner Webseite( einfach auf meinen Namen klicken) und es ist alles andere als eine dieser werde schnell reich Methoden. Sobald man nämlich eine solche Webseite hat, muss man ja erstmal Besucher bekommen. Dieser Prozess kann dann auch Wochen bis Monate dauern und erst wenn man eine Seite hat, welche monatlich viele Besucher hat und auf google gut rankt, erst dann fängt man an Geld zu verdienen. Der Betrag ist natürlich wieder von den Besuchern abhängig. Das kann von 100€ im Monat bis zu mehreren Tausen Euro im Monat gehen.
    LG
    Maximilian

  28. Hi Thomas,

    da muss ich dir voll und ganz zustimmen. Einfach Banner einzubauen ist wahrlich nicht zielführend. Neben der Auswahl einer geeigneten Nische, ist vorallem die Art und Weise des Affiliate-Link-Einbaus bzw. der Werbeanzeigen entscheidend. Wenn der Leser für sich keinen Mehrwert sieht, wird er auch nicht klicken. Das ist auch meine bisherige Erfahrung.
    Vorallem ist darauf zu achten, dass die Links immer themenbezogen sind, sonst darf man auch keinen Traffic erwarten. Aber wie du schon richtig bemerkst, ist vor allem auch ein ausreichender Traffic entscheidend, sprich eine ausreichende Suchmaschinenoptimierung. Sonst ist alle Mühe vergebens.

    Wünsche ebenfalls einen guten Rutsch und ein gesundes neues Jahr!

  29. Hallo,
    interessanter Artikel. Leider wird oft dargestellt, man bräuchte nur mal eben ein oder zwei Banner einzubauen nach der Anmeldung und schon würde das Geld fliessen. Dem ist ja leider nicht so. Vielmehr muss man ja auch die Besucher auf der Seite haben und die müssen auch noch klicken wollen (also die Werbung als nicht störend oder unprofessionell erleben). Viele New-Sites scheinen in meinen Augen Spaß daran zu haben, die Klicks verhindern zu wollen durch ein endloses Aufpoppen von Werbeanzeigen, so dass der User glatt die Lust am Wegklicken verliert.
    Ein Frohes Fest und viel Spaß im neuen Jahr

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