Mit der Entwicklung von Tools wie ChatGPT ist es heute für viele Mitarbeiter, auch ohne tiefgehende technische Ausbildung, möglich, sich mit Künstlicher Intelligenz auseinanderzusetzen. Dank verständlicher Prompts und benutzerfreundlicher Oberflächen können selbst Personen ohne Programmierkenntnisse KI-Technologien nutzen, um Aufgaben zu automatisieren und produktiver zu arbeiten. Was bedeutet das für Unternehmen und wie sollten sich Unternehmer auf den Umgang mit KI vorbereiten? In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen und geben dir praxisnahe Tipps.
Das rät ein Experte zum Umgang mit KI
Junta Nakai ist Global Vice President bei Databricks – einer Daten- und KI-Plattform – und verantwortlich für die Finanzdienstleistungen des Unternehmens. Dabei trifft er regelmäßig auf Führungskräfte, die sich Gedanken über die Auswirkungen von KI auf ihre Unternehmen und ihre Mitarbeiter machen. Im Gespräch mit Business Insider verriet er drei Gedankengänge, die Unternehmer annehmen sollten, um künftig im Umgang mit KI erfolgreich zu sein.
KI als strategischen Partner begreifen
Die Rolle von KI verändert sich von einem bloßen Hilfsmittel hin zu einem strategischen Partner, der Unternehmen nicht nur bei der Automatisierung von Prozessen hilft, sondern auch als Quelle für neue Geschäftsideen dienen kann. Im Finanzbereich etwa nutzen Unternehmen KI, um Vorhersagemodelle zu erstellen, die zukünftige Markttrends abbilden, oder um in Echtzeit datengestützte Entscheidungen zu treffen. Auch in der Produktentwicklung, Marketing oder im Kundenservice wird KI zunehmend eingesetzt, um personalisierte Erlebnisse zu schaffen und Effizienzgewinne zu erzielen.
Unternehmer sollten überlegen, wie KI das Geschäftsmodell langfristig ergänzen oder sogar transformieren kann, und nicht nur darauf vertrauen, dass KI Prozesse optimiert. Es geht darum, die Technologie als Hebel für Innovation und Wachstum zu nutzen.
KI MANAGER LEHRGANG VON DIGITAL BEAT
Der KI Manager Lehrgang von Digital Beat lohnt sich vor allem für Berufstätige aus den Bereichen Marketing und Vertrieb, Contenterstellung, Social Media, Buchhaltung Produkt- und Projektmanagement, da die meisten KI-Tools auf diese Bereiche abzielen und hier maßgeblich zu mehr Effizienz im Arbeitsalltag beitragen. Er richtet sich jedoch ebenfalls an Fach- und Führungskräfte, die die Potenziale von KI für sich und ihre Mitarbeiter verstehen wollen, um Künstliche Intelligenz strategisch und effektiv in Unternehmensprozessen zu implementieren und zu managen.
Inhalte
Der Kurs zielt darauf ab, den Teilnehmern ein tiefgreifendes Verständnis für die technologischen, betriebswirtschaftlichen und ethischen Aspekte von KI zu vermitteln. Dafür gibt es zunächst 5 Hauptmodule, die um weitere Spezialisierungsmodule ergänzt werden.
Themen der Haupt- und Spezialisierungsmodule
Die Hauptmodule der KI Weiterbildung von Digital Beat umfassen folgende Themen:
- Chancen & Anwendungen von KI
- Automatisierung & Effizienzsteigerung durch KI
- Kundenbeziehung & -kommunikation durch KI optimieren
- Kreativer arbeiten durch den Einsatz von KI
- Erfolgreiches KI Management inkl. Datenschutz & Ethik
Die Spezialisierungsmodule richten sich dann an den gängigsten Abteilungen der meisten Unternehmen aus: Projekt- & Produktmanagement, Online-Marketing, HR & Recruiting, Kundengewinnung & Vertrieb, Kundenkommunikation & Service und Webentwicklung. Aus jedem Bereich werden typische Use Cases herausgegriffen und neue Lösungsansätze auf Basis von KI vorgestellt. Der Fokus liegt dabei auf mehr Effizienz und schnelleren und besseren Ergebnissen. Der KI Manager Lehrgang von Digital Beat eignet sich deswegen auch hervorragend für selbständig Tätige, die oft Kompetenzen aus verschiedenen Bereichen in einer Person vereinen müssen.
Methodik
Die einzelnen Module werden über den Zeitraum von 5 Wochen in jeweils 2 Terminen pro Woche live und online vermittelt. Die Teilnehmer absolvieren von den Referenten geleitete Hands on Sessions und erhalten Zugriff auf verschiedene Anwendungsmöglichkeiten von KI. Es gibt außerdem eine KI-Tool Video-Mediathek, in der regelmäßig neue KI Tools präsentiert werden, sowie diverse Checklisten und Vorlagen für KI Projekte. Als Bonus erhalten die Teilnehmer lebenslang Zugriff auf die Aufzeichnung der Live-Sessions, so dass die Inhalte immer wieder rekapituliert werden können.
Das sagen die Teilnehmenden
Der KI Manager Lehrgang hat mich sehr weiter gebracht. Ein toller Überblick über alles, was es bereits gibt, mit kleinem Ausblick. Besonders toll: Auf alle Fragen wurde eingegangen, teilweise wurden für spezielle Probleme noch Anleitungen zum Download bereitgestellt. Besonders überzeugt hat mich Yannik – tolle Vortragsweise, sehr kompetent. Hier wird einem alles an die Hand gegeben, was man für die Arbeit mit KI braucht – man muss es nur noch umsetzen. Leute ohne Vorkenntnisse werden ebenso abgeholt wie jemand, der schon tiefer im Thema steckt. Vielen Dank!
Quelle: KI Manager Lehrgangsteilnehmerin Monika Vietz
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Den menschlichen Kontakt stärken
Die menschliche Intelligenz wird umso relevanter, je weiter sich die künstliche Intelligenz entwickelt. Durch KI mag sich die Produktivität stärken lassen, jedoch gilt dies auch für alle Konkurrenten. Essenziell ist daher, sich von diesen abzuheben und ein Alleinstellungsmerkmal zu schaffen. Was Maschinen eben nicht können, ist die zwischenmenschliche Interaktion. Junta Nakai empfiehlt daher, sich auf die Perfektionierung der zwischenmenschlichen Interaktion zu fokussieren. Das Sprechen vor Publikum sowie ein Netzwerk über Konferenzen können dazu beitragen, die Marke zu stärken. Durch neue Kontakte erweitert sich außerdem das Wissensnetzwerk.
Bescheiden bleiben und weiterentwickeln
Die Fähigkeiten, die für eine erfolgreiche Karriere nötig sind, ändern sich ständig. Insofern gilt es, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen, sondern bescheiden zu bleiben und sich stetig weiterzuentwickeln. Ansonsten gerät man leicht ins Stolpern und bekommt Schwierigkeiten auf dem Karriereweg. Experte Nakai empfiehlt daher, sich auch auf „unmögliche“ Dinge einzulassen, auf Herausforderungen und komplett neue Dinge. Dadurch erweitert man seinen Geist und lernt, auch die als unmöglich deklarierten Dinge erfolgreich anzugehen.
Fazit zum Umgang mit KI
Der Umgang mit Künstlicher Intelligenz sollte nicht als kurzfristiges Projekt, sondern als langfristige Strategie verstanden werden. Es geht nicht nur darum, die Technologie in bestehende Prozesse zu integrieren, sondern auch darum, die eigene Denkweise zu verändern und KI als Partner für Innovation zu begreifen. Unternehmer sollten ihre Mitarbeiter auf die Veränderungen vorbereiten und dafür sorgen, dass das Unternehmen als Ganzes vom Potenzial der KI profitiert. Wer jetzt nicht handelt, wird es in der schnelllebigen digitalen Wirtschaft schwer haben, Schritt zu halten.
5 KI-Skills,
die du 2026 brauchst
Häufige Fragen (FAQ) zum Umgang mit KI
In erster Linie solltest du offen gegenüber der KI sein. Versperr dich nicht vor der Nutzung des Systems. Auch wenn das bedeutet, dass du deine Komfortzone verlassen musst. Stärke den menschlichen Kontakt zur KI und trainiere diese konstant.
In diesem Artikel ist es Junta Nakai, der Global Vice President bei Databricks – einer Daten- und KI-Plattform. Er ist verantwortlich für die Finanzdienstleistungen des Unternehmens.

Andreas Fricke und