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Kampf gegen Twitter

Twitter-Alternative: Das plant Meta akutell

Meta plant aktuell eine Alternative zu Twitter. Das Unternehmen rechnet sich aufgrund des großen Netzwerkes gute Chancen aus. Warum sie das machen, und wie kompatibel die Alternative wird, erfährst du hier.

Was ist die Twitter-Alternative?

Meta hat angekündigt, eine Twitter-Alternative anzubieten. „Wir erwägen ein eigenständiges dezentrales Online-Netzwerk für Text-Updates“, teilte ein Meta-Sprecher am Wochenende mit. Damit soll es einen Ort für Personen des öffentlichen Lebens geben, an dem sie Updates über ihre Interessen mitteilen können. Das Netzwerk soll aus vielen kleinen dezentralen Netzwerken bestehen. Damit käme es der bisherigen Alternative Mastodon ähnlich. Die Twitter-Alternative von Meta soll auch mit Mastodon kompatibel sein.

Außerdem arbeitet der Gründer und ehemalige Twitter-Chef Jack Dorsey bereits an einer Alternative namens Bluesky. Diese ist bereits in der Testphase. Meta hat aber den Vorteil, dass bereits Milliarden Nutzer innerhalb von Meta vernetzt sind und so direkt eine Reichweite aufgebaut wurde. Wann diese Alternative kommen soll, bleibt aber noch unklar. Ob sich einer und vor allem wer sich gegen Twitter durchsetzen kann, bleibt abzuwarten.

Warum denkt Meta über eine Twitter-Alternative nach?

Elon Musk übernahm Twitter vor kurzem und steckt aktuell in einem Wandel. Nachdem er vielen Mitarbeitern kündigte und Musk mit der Begründung zur Meinungsfreiheit verschiedene Entscheidungen traf, brach ein Shitstorm aus. So wurde beispielsweise der Account von Donald Trump reaktiviert, nachdem dieser aufgrund einer hohen Dichte an Fake News gesperrt wurde. Außerdem betonte Musk, dass jeder seine Meinung äußern dürfte. Daneben kommerzialisierte er den blauen Haken, der eigentlich als Verifizierung bestimmter Accounts gedacht war. Nun kann sich jeder solch einen Haken kaufen, auch wenn er keine Person des öffentlichen Lebens ist. Auch diese Änderung löste Probleme aus.

Weiter sind die Werbeeinnahmen zurückgegangen und es treten immer wieder Störungen auf der Plattform auf. Außerdem gibt es eine neue Einstellung, bei der zuerst Elon Musks Tweets angezeigt werden, obwohl dieser gar nicht abonniert wurde. Bei einer Abstimmung, ob dieser weiter Konzernchef bleiben sollte, fiel die Wahl gegen ihn aus. Ob er daraus eine Konsequenz zieht, bleibt aber fraglich. Genauso bleibt abzuwarten, inwieweit Meta mit der neuen Twitter-Alternative mitmischen kann.

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