Wie definierst du finanzielle Unabhängigkeit?
Jeden Monat mehr passives Einkommen zu haben als tatsächliche Ausgaben. Wie viel das ist, ist für jeden Menschen individuell und persönlich. Passives Einkommen bedeutet, sein Geld für sich arbeiten zu lassen, also Geld zu verdienen, ohne selbst dafür etwas zu tun.
Wie kam es dazu, dass du dich auf Immobilieninvestment spezialisiert hast?
Ich habe schon jung als Autoverkäufer gearbeitet und wollte das verdiente Geld so investieren, dass ich nach wenigen Jahren mit passivem Einkommen finanzielle Unabhängigkeit erreichen kann. Damals habe ich mich sofort für Immobilien als Kapitalanlage begeistern können, da Immobilien so viele Vorteile haben. Einer der für mich wichtigsten Vorteile ist, dass man bei Immobilieninvestments einen Kredit als Hebel verwenden kann. Das geht bei anderen Asset-Klassen nur sehr schwer oder gar nicht…
Warum sind Immobilien nach wie vor eine sinnvolle Kapitalanlage?
Gerade in Zeiten von hoher Inflation und unsicheren Zeiten sind Immobilien durch den dreifachen Inflationseffekt die perfekte Kapitalanlage: Die Mieten steigen mit der Inflation, der Wert der Immobilie steigt mit der Inflation und der Kredit (Kreditbetrag) entwertet sich durch die Inflation. Zudem gibt es viele Abschreibungsmöglichkeiten, die man für sich nutzen kann.
Was ist der größte Fehler, den Anfänger beim Investieren in Immobilien oft machen?
Ich würde weniger von Fehler sprechen – ich denke, das größte Problem ist generell, dass die Meisten gar nicht oder sehr spät anfangen, zu investieren. Gerade bei Immobilienkäufen gilt: Kaufen und dann warten und nicht warten, um zu kaufen! Die Zeit ist der wichtigste Faktor beim Investieren (gerade bei Immobilien).
Welchen Tipp kannst du uns verraten, um sich auf dem Weg zur finanziellen Unabhängigkeit besser aufzustellen?
Fleißig sein und Geld verdienen – und dieses Geld dann sinnvoll investieren und nicht am Sparbuch lassen, denn dort verliert es täglich an Wert – das ist für den Anfang am wichtigsten.

Andreas Fricke