BADESOFA im Ostergewinnspiel

BADESOFA: Wie zwei Gründerinnen die Relax-Revolution starten

Badewannen haben eines gemeinsam: Sie sind oftmals zu groß oder steil und eigentlich immer viel zu hart und unbequem. Auch für Natalie Steger war das Baden in ihrer wunderschönen, aber zu großen Badewanne daher mehr Akrobatik als Wohltat und somit der Auslöser, dieses Problem anzugehen und das erste komfortable Badewannenkissen zu entwickeln: BADESOFA. Über eine gemeinsame Freundin lernte sie Annika Götz kennen,die mit ihrer umfassenden Expertise in Textil und Design das passende Gegenstück zu Natalies analytischer Seite ergab.

Eine Unternehmensgründung in der Familienküche

2019 fingen die beiden Dreifachmamas am Esstisch der großen Familienwohnküche mit den ersten Entwürfen für ihr eigenes Badewannenkissen an. Gemeinsam fühlten sie sich durch Stoffproben und Muster für die Außenhülle des Kissen, berieten sich mit Sanitärfachhändler und -händlerinnen über Tauchgewichte und ein waschbares wasserdurchlässiges Innenkissen. Nach vielen Stunden war der erste Prototyp geboren – und ging direkt baden. Denn das Innenkissen riss bei Qualitätstests in der Waschmaschine auf und trocknete nicht schnell genug. Nach Neujustierung der fehlerhaften Komponenten und weiteren Materialsichtungen wurde das erste innovative Badekissen aus wesentlich widerstandsfähigeren und gleichzeitig pflegeleichteren Materialien entworfen. Aus diesen Materialkomponenten entwickelten Natalie und Annika parallel das zweite Produkt – das SAUNASOFA.

Vom Mommy-Business zum erfolgreichen Startup

Was ursprünglich als fixe Idee für den privaten Gebrauch gedacht war, entwickelte sich schnell zu einem innovativen Projekt, das auf viel Zustimmung im Freundes- und Bekanntenkreis stieß. So gingen sie mit dem BADESOFA 1.0 Ende 2020 in die erste kleine Serienproduktion. „Es ist für uns ein rasanter Ritt gewesen“, erzählt Natalie. „Durch unsere Teilnahme an der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ 2021 waren wir mehr oder weniger dazu gezwungen, extrem schnell zu skalieren und uns selbst zu professionalisieren. Die Ausstrahlung der Sendung und das damit verbundene Interesse der Öffentlichkeit war bisher definitiv einer unserer größten Meilensteine“, so Natalie weiter.

Mittlerweile arbeiten die beiden längst nicht mehr am heimischen Küchentisch, sondern haben mit BADESOFA knapp 100.000 zufriedene Kunden und Kundinnen in Europa und beschäftigen 14 Mitarbeitende in ihrem Startup – 80 % davon sind selbst Mütter und arbeiten in Teilzeit bei BADESOFA. „Durch hybrides Arbeiten und 100 % Vertrauen auf beiden Seiten ist es möglich, dass wir ein Unternehmen geschaffen haben, in dem wir als Angestellte selbst gerne gearbeitet hätten“, sagt Annika. Die beiden Gründerinnen wollen so ein Unternehmen schaffen, indem ein offener, vertrauensvoller Umgang miteinander gelebt wird, in dem Mitarbeitende sich frei entfalten können und Fehler gemeinsam angegangen werden. Ein Unternehmen, in dem sich jeder wohlfühlen kann. Genauso wie ihnen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie am Herzen liegt, ist auch Female Empowerment für die beiden kein kurzzeitiger Trend. „Angefangen von der Schließung der Einkommensschere bis hin zur Besetzung von Unternehmenspositionen mit geeigneten Mitarbeitenden machen wir uns als weibliche CEOs für mehr Gleichberechtigung stark“, berichtet Annika. „Das übergeordnete Ziel all unserer unternehmerischen Aktivitäten ist es, jede Badewanne auf unserem Planeten mit einem BADESOFA auszustatten und jede Saunabank mit einem SAUNASOFA“, ergänzt Natalie. „Denn wirkungsvolle Entspannung ist unbezahlbar, aber keinesfalls unerreichbar“, sind sich die beiden einig.

Ihr Knowhow haben beide aus vorherigen Jobs mitnehmen können. Annika, die nach ihrem BWL-Studium als Trainee bei Peek & Cloppenburg startete sagt heute noch, dass dieser erste Job sie sehr prägte: „Ich habe dort so viel über das Fashion-Handwerk gelernt, über Handel, Kunden und Kundinnen und Kunden-/Kundinnenservice, Einkauf, Produktion, Stoffe und Verarbeitung.“ Danach ging es für sie weiter von Düsseldorf nach Dänemark über Ratingen, wo sie für Esprit unter anderem die Trend Kollektion von Esprit Women mitentwickelt und gemanagt hat. Natalie, die in Aachen an der RWTH Kommunikationswissenschaften, VWL und Psychologie studierte, wechselte nach Stationen in der Trendforschung auf die Agenturseite in die psychologische Marktforschung und später dann auf Unternehmensseite für eine große deutsche Brauerei. In ihrer Arbeit ging es sehr häufig darum, die unbewussten Motive für die Verwendung von Marken und Produkten zu analysieren. „Wenn man diese verstanden hat, fällt es einem viel leichter, eine geeignete Markenstrategie zu entwickeln, um Kunden und Kundinnen „richtig“ anzusprechen“, so Natalie. Mit ihrem Know-how ergänzen sich die beiden Gründerinnen so fachlich perfekt.

Der Spagat zwischen Gründung und Familie

Das Kunststück, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, ist für Angestellte oft bereits eine große Herausforderung. Als Gründerinnen eines Startups haben Annika und Natalie oft Arbeitsstunden bis spät in die Nacht, bevor es am frühen Morgen direkt weitergeht. „Es bleibt eine Herausforderung, Familie und Arbeit unter einen Hut zu bekommen“, sagt Gründerin Natalie, ergänzt aber direkt: „Auf der anderen Seite bietet einem die Familie auch einen tollen Ausgleich und zwingt einen immer wieder, Pausen von der Arbeit zu nehmen.“ Trotz des Spagats bereuen es beide nicht, ein eigenes Unternehmen gegründet zu haben. „Neben den normalen Arbeitszeiten setze ich mich auch abends oft nochmal hin, weil es mir Spaß macht und ich es auch nicht als Belastung empfinde“, verrät Annika. Denn obwohl eine Unternehmensgründung ohne Kinder einfacher wäre, sagen beide, dass es ihnen zu einem früheren Zeitpunkt an Mut und Resilienz gemangelt hätte. „Als wir unser Unternehmen gegründet haben, waren wir älter als die meisten Startup-Gründer/-Gründerinnen und das hat uns eine gewisse Gelassenheit gegeben“, erzählt Natalie. In Zukunft wollen die beiden mit BADESOFA weitere Produkte auf den Markt bringen, die genauso schön, praktisch und hochwertig wie das BADESOFA und SAUNASOFA sind und somit die Relax-Revolution weiter vorantreiben. Auch die Expansion in andere Länder wird fokussiert. „Seit kurzem verkaufen wir auch in die USA und wollen vermehrt international Gas geben. Es bleibt also spannend“, schließt Natalie ab.

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