Wer steckt hinter der Cola, die etwas anders aussieht?

fritz-kola-Gründer: Hamburger Cola erobert die Welt

Kaum einer kennt sie heutzutage nicht: die Cola, die etwas anders aussieht und sich durch ihr schlichtes und individuelles Design von ihren bunten Konkurrenten im Regal abhebt: fritz-kola. Ein Original, nicht nur im Design, sondern vor allem im Geschmack. Mit fünf Produktionsbetrieben, knapp 300 Mitarbeitern und einem Sortiment aus verschiedenen Sorten von Cola und Limonaden, ist fritz-kola eine relevante Marktgröße geworden. Die Getränke werden mittlerweile in den unterschiedlichsten Ländern Europas verkauft. Doch wer steckt hinter dem Unternehmen?

Mirco Wolf Wiegert
fritz-kolaQuelle: fritz-kola
Beruf
Gründer und Unternehmer
Unternehmen

fritz-kulturgüter GmbH

Website

fritz-kola.de

Lorenz Hampl
Fritz-kolaQuelle: Axel Schwenke from Meschede, Deutschland, Fritz-kola-03, Größe von Gründer.de, CC BY-SA 2.0
Beruf
Gründer und Unternehmer
Unternehmen

fritz-kulturgüter GmbH bis 2016

Website

fritz-kola.de

Wer sind die fritz-kola-Gründer?

Die fritz-kola-Gründer sind Mirco Wiegert und Lorenz Hampl. Kennengelernt haben sich die beiden Hamburger Jungs bei den Pfadfindern. Aus der Bekanntschaft wurde echte Freundschaft, die auch Schule, Berufsausbildung und Studium trotzen konnte. Besonders das Studium genossen die jungen Männer sehr. So sehr, dass diese Zeit noch nicht enden sollte. Irgendwo und für irgendwen arbeiten, das konnten sich die beiden nicht vorstellen. Sie wollten ihr eigener Herr sein und genau dort unterwegs sein, wo sie auch sonst gerne unterwegs waren. Nämlich in Clubs, Cafés und Restaurants. Und so entstand die Vision einer eigenen Cola. Denn in den 90er Jahren gab es kaum Auswahl an Limonaden und Brausegetränken. Daher sollte es ein Getränk werden, das es mit der einzigen und in ihren Augen, weniger leckeren Konkurrenz aufnehmen kann und zum Standard-Getränk jeder Bar wird.

Wann wurde fritz-kola gegründet?

Die fritz-kola-Gründer starteten mit ihrem Unternehmen 2002. Motiviert liefen sie los und verkauften fritz-kola aus dem Auto heraus. Sie klapperten alle Hamburger Bars, Cafés, Restaurants, Kneipen und Clubs ab, sprachen mit den Gastronomen und verhandelten. Es funktionierte: fritz-kola eroberte nicht nur die Hamburger Gastronomie, sondern schrittweise auch die europäische Welt. Mit den Jahren entwickelten sie immer neuere Getränke, verlagerten ihren Bürostandort, wuchsen als Team und wurden zur fritz-kola GmbH. Mittlerweile ist die Hamburger Cola auch in Ländern wie Finnland, Norwegen, Niederlande, Österreich, Schweiz oder Spanien erhältlich. Seit Anfang September 2014 heißt das Hamburger Unternehmen nun fritz-kulturgüter GmbH.

Haben sich die fritz-kola-Gründer getrennt?

Ja, Mirco Wiegert und Lorenz Hampl haben sich als Geschäftspartner getrennt. Aber auch wenn sich Lorenz Hampl 2016 dazu entschloss fritz-kola zu verlassen, arbeitet Mirco zusammen mit Winfried Rübesam als neuer Geschäftsführer weiter. Ihr Ziel nach wie vor: zu wachsen und fritz-kola jeden Tag ein Stückchen besser zu machen.

fritz-kolaQuelle: fritz-kola
fritz-kola-Flaschen: schlichtes, aber einprägsames Design.

Wieso heißt fritz-kola fritz-kola?

Die beiden fritz-kola-Gründer wollten ihre norddeutschen Wurzeln irgendwie erkenntlich machen. Deshalb folgte eine lokale Meinungsumfrage. Sie erstellten eine Liste mit 50 norddeutschen Namen, positionierten sich direkt vor einem Einkaufszentrum und befragten Passanten, welche Namen perfekt zu einer Hamburger Cola passen würden. „Fritz” ging als Favorit hervor. So entstand der Name fritz-kola.

Aus einer gewissen Geldnot heraus, entschieden sich die fritz-kola-Gründer für schwarz-weiß, da für diese Farben die Druckkosten am geringsten blieben. Um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein, griffen die zwei Gründer in die Trickkiste. Sie fotografierten sich gegenseitig mit einer analogen Kamera, ließen die Fotos in einer Drogerie digitalisieren und legten in Heimarbeit beide Köpfe nebeneinander.

Wie verläuft der Vertrieb bei fritz-kola?

fritz-kola arbeitet mit mehreren Partnern zusammen und lässt die Getränke verbrauchernah produzieren – alle in Mehrwegglas abgefüllt. Der Produktionsprozess ist ausgelagert, weshalb das Unternehmen alle notwendigen Materialien zu den Produktionspartnern schickt, dort alles herstellen lässt und die gefüllten Flaschen an den Getränkegroßhandel verkauft. Diese liefern die Getränke dann an die Supermärkte, Cafés und Restaurants aus.

Wie viel Zucker ist in fritz-kola drin?

Nach eigenen Angaben hat die Standard-Cola von fritz-kola einen Koffeingehalt von 25 mg Koffein pro 100 ml. Dies ist deutlich höher als bspw. bei Coca Cola oder Pepsi. Deshalb stößt fritz-kola auch auf Kritik, da es bei regelmäßigem Konsum schneller zum sogenannten Coffeinismus führen kann. Dafür enthält fritz-kola etwas weniger Zucker als seine direkten Konkurrenten.

Wie hoch ist der Umsatz von fritz-kola?

Mit den Jahren konnte fritz-kola seinen Umsatz stetig steigern. Laut Statistiken erwirtschaftete das Unternehmen im Jahr 2019 einen Umsatz von rund 51,6 Millionen Euro.

Häufige Fragen (FAQ) zu fritz-kola-Gründer

Wer sind die fritz-kola-Gründer?

Die fritz-kola-Gründer sind Mirco Wiegert und Lorenz Hampl. Nach ihrem Studium starteten sie mit dem Unternehmen. 2016 entschied sich Lorenz Hampl fritz-kola zu verlassen.

Wann wurde fritz-kola gegründet?

Die fritz-kola-Gründer starteten mit ihrem Unternehmen 2002. Seit Anfang September 2014 heißt das Hamburger Unternehmen fritz-kulturgüter GmbH.

Woher kommt der Name von fritz-kola?

Die Gründer wollten ihre Hamburger Wurzeln auch im Firmennamen erkenntlich machen. Aus einer lokalen Meinungsumfrage mit 50 norddeutschen Namen ging „Fritz” als Favorit hervor.

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Über den Autor

Autorenprofil: Lisa Goldner

Lisa Goldner

Nach ihrem Abitur 2013 entschied sich Lisa für ein Studium des Journalismus als auch der Unternehmenskommunikation und konnte durch den nahen Praxisbezug ein breit gefächertes Repertoire an Kenntnissen beider Branchen sammeln. Während des Studiums arbeitete sie als Assistenz der Öffentlichkeitsarbeit in einem öffentlich-rechtlichen Kulturbetrieb und erlernte somit auch essenzielle Aufgaben des Eventmanagements. Im Anschluss begann sie in Kiel den Masterstudiengang ”Angewandte Kommunikationswissenschaft“, in dem sie ihre Erfahrungen durch Projekte und wissenschaftliche Arbeiten besonders in den Bereichen Journalismus und Marketing ausbauen konnte. Von Januar 2020 bis Juni 2022 war sie als Volontärin und Junior-Online-Redakteurin für Gründer.de tätig.

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