Wie definierst du finanzielle Unabhängigkeit?
Finanzielle Unabhängigkeit definiere ich als den Zustand, bei dem man über ein passives Einkommen verfügt, das nicht nur ausreicht, um den aktuellen Lebensstandard zu erhalten, sondern auch Potenzial bietet, diesen kontinuierlich zu steigern.
Dein Unternehmen, die Künzel Group, umfasst mehrere Teilbereiche wie Finance oder Investments. Inwieweit deckst du damit alle Kundenbedürfnisse im Bereich Finanzen ab?
Die Künzel Group ist spezialisiert auf den Vermögensaufbau durch Immobilieninvestitionen. Unser Hauptanliegen ist es, Kunden dabei zu unterstützen, planbar Vermögen mit Immobilien aufzubauen. Eine Immobilieninvestition bietet zahlreiche Vorteile, wie beispielsweise die Generierung von passivem Einkommen und die erhebliche Reduzierung der Steuerlast. Dennoch gehen diese Vorteile mit bestimmten Herausforderungen einher. Unser erfahrenes Team bietet Lösungen für diese Herausforderungen und stellt sicher, dass unsere Kunden in vollem Umfang von unserer Expertise profitieren.
Mit Künzel Investments hast du dich auf Immobilien spezialisiert. Warum ist das so eine lukrative Branche für Anleger?
Unzweifelhaft ist die Immobilie aus meiner Perspektive die herausragendste Anlageform. Warum? Ein zentrales Argument ist der sogenannte Leverage-Effekt. Für das Finanzinstitut stellt die Immobilie zudem ein nachhaltiges und verlässliches Investment dar. Hierbei leihe ich mir Kapital von der Bank und durch Mieteinnahmen wird diese Verbindlichkeit für mich beglichen.
Mit steigenden Mieten, der Inflation und weiteren wirtschaftlichen Faktoren erscheint die Immobilie als Kapitalanlage, besonders im gegenwärtigen Marktumfeld, überaus attraktiv. Bemerkenswert ist, dass die Nachfrage nach Mietobjekten allein im letzten Quartal um beeindruckende 48 % zugenommen hat. Es besteht ein signifikanter Nachfrageüberhang, welcher durch das gegenwärtige Immobilienangebot nicht ausreichend bedient werden kann.
Was sollte man auf jeden Fall wissen oder können, um erfolgreich zu investieren?
Das Immobilienwesen ist ein komplexes Gebiet, das zahlreiche Fallstricke birgt. Es ist eine universelle Regel der Investition: Ohne Risiko gibt es keine Rendite. Es ist daher unerlässlich, sich intensiv mit diesem Thema zu befassen oder einen versierten Partner an der Seite zu haben, der über fundierte Kenntnisse in diesem Sektor verfügt und entsprechende Unterstützung bietet.
Angesichts des aktuellen hochinflationären Umfelds wäre es unklug, die Chancen und Vorteile, die Immobilien bieten, ungenutzt zu lassen. Sie können als solider Puffer und Hebel in diesen unsicheren Zeiten dienen. Wie Warren Buffet treffend bemerkte: „Ich investiere nur in das, was ich vollkommen verstehe.” Diesen Rat sollte jeder Anleger beherzigen.
Welchen Tipp kannst du uns verraten, um sich auf dem Weg zur finanziellen Unabhängigkeit besser aufzustellen?
Ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur finanziellen Unabhängigkeit ist, bevor man sich mit dem potenziellen Investitionen und Anlageklassen befasst, die Reflexion und Überarbeitung der eigenen Glaubenssätze bezüglich Geld. Es ist erstaunlich, wie viele Menschen ich getroffen habe, die tief verwurzelt negative Vorstellungen in Bezug auf Geld pflegen. Ein Satz, den ich oft gehört habe, lautet: „Geld ist mir nicht wichtig.” Stellen Sie sich vor, Sie würden Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin sagen: „Du bist mir nicht wichtig.” Wie lange würde diese Beziehung wohl bestehen? Mit Geld verhält es sich ähnlich. Die Auseinandersetzung mit den eigenen Überzeugungen sollte stets vor der Beschäftigung mit konkreten Investitionen stehen.




Andreas Fricke