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Die Kombination aus zwei Tools zeigt Wirkung

So nutzt ein Performance-Marketer KI im Online-Marketing

Matt ist seit 2020 im PPC-Bereich tätig und arbeitet seit Juli 2023 als Performance Marketing Manager bei Digital Beat. Als Experte für Online-Marketing spielt er eine wichtige Rolle bei der Bewerbung unserer verschiedenen Online-Events und Affiliate-Marketing-Lösungen. Er ist dafür zuständig, die Sichtbarkeit unserer Produkte und Angebote zu erhöhen sowie neue Leads und Produktverkäufe zu generieren. Nach seinem Bachelorstudium in Germanistik und Slawistik hat er sofort ein Praktikum in SEA (Search-Engine-Advertising) abgeschlossen und sich mit allen gängigen Tools und Plattformen vertraut gemacht. Er setzt sich stets mit den neuesten Trends und aktuellsten Entwicklungen auseinander, um die bestmöglichen Ergebnisse für seine Kampagnen zu erzielen.

Welches Tool du nutzt und wofür?

Ich nutze vor allem zwei KI-Tools im Online-Marketing: ChatGPT und Midjourney.

ChatGPT nutze ich für die schnelle Generierung neuer Anzeigentexte. Es hat den Vorteil, dass es Einblicke in die Kundenpsychologie hat und mir Inspiration für die Anzeigengestaltung geben kann. Ich sage der KI zum Beispiel: „Ich verkaufe Produkt X, es geht dabei um Y und Z. Was sind die Pain Points der Kunden, die sich für diese Art Produkt interessieren? Bitte generiere mir 5 Themen mit passenden Text- und Bildvorschlägen, die meine Kunden gut ansprechen.“ Außerdem hilft mir das Tool bei der Datenanalyse. So bekomme ich schnell Zusammenfassungen von bemerkenswerten Trends, welche Keywords am besten performen und wie ich meine Kampagnen generell optimieren kann. Gerade zur Erkennung von Trend und Best-Practice-Beispielen für verschiedene Plattformen wie Google Ads oder Meta Ads ist ChatGPT 4.0 besonders nützlich.

Midjourney nutze ich, um passende Bilder – häufig auf Basis der Vorschläge von ChatGPT – zu erstellen. Zwar kann das auch ChatGPT, aber der Vorteil an dem Tool ist, dass es mehrere Varianten erstellt und ich die Bilder im Nachgang noch bearbeiten kann, etwa um bestimmte Bereiche im Bild zu ändern. Der Prompt gibt mir die Möglichkeit, Töne, Farben, Stimmungen und Emotionen festzulegen, die das Bild vermitteln soll. Die von Midjourney generierten Bilder performen häufig sehr gut und werden oft angeklickt.

Was ist deine persönliche Motivation zur Nutzung der Tools?

  • Ich spare Zeit ein durch die Arbeit mit der KI.
  • Die KI liefert mir Einblicke und Inspiration.
  • Ich bin nicht angewiesen auf Bilder aus Datenbanken und kann individuell passende Bilder generieren.

Welche konkreten Anwendungsfälle gibt es für dich in der Praxis?

Ich kann die Anzeigentexte schreiben und passende Marketing-Hooks generieren. Auch die Anzeigenbilder kann ich schneller erstellen und neue Varianten ohne großen Aufwand ausprobieren. Das ist eine große Zeitersparnis, da ich häufig sehr viele Anzeigentitel und -texte schreiben muss. ChatGPT hilft mir dabei, sehr schnell eine große Menge Texte zu erstellen. Die Bilder hingegen erregen mehr Aufmerksamkeit und helfen uns, höhere CTRs und niedrigere CPCs zu erzielen. Insgesamt verschafft mir die KI im Online-Marketing mehr Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, da ich alles selbst generieren und anpassen kann – ohne großen Rechercheaufwand in Bilddatenbanken oder Mitarbeit durch unser firmeneigenes Creative-Team.

Wie viel Zeit sparst du durch die KI im Online-Marketing in etwa ein?

Durch die Erstellung von Anzeigentexten und -titeln etwa 6 – 8 Stunden im Monat. Bei der Generierung der Anzeigenbilder wahrscheinlich ein paar Tage, da ich das nun selbst machen kann. Ansonsten müsste ich Briefings für unser Creative-Team erstellen und warten, bis sie diese Aufgabe erledigt haben.

Wie leicht oder schwer ist dir die Benutzung gefallen? Lassen sich die Tools gut in bestehende Prozesse integrieren?

Die Benutzung ist recht einfach. Beide Tools haben sehr einfache Oberflächen (eintippen und eingeben). Es gibt auch umfangreiche Prompt-Libraries für ChatGPT und Midjourney, die dabei helfen, gute Prompts zu finden. Bezahlte Abos lohnen sich auf jeden Fall. Man bekommt mit ChatGPT deutlich mehr Features. Ein unbezahltes ChatGPT-Konto ist auf jeden Fall besser als nichts, aber ChatGPT4 liefert nicht nur mehr Features, sondern auch qualitativ hochwertigeren Output. Midjourney lohnt sich insbesondere für PPC, da man damit konkreten Gewinn generiert. Es gibt Tutorials und Videos fast ohne Ende! Sie lassen sich super einfach in den Arbeitsalltag integrieren: Die Aufgaben bleiben gleich, man macht einfach noch ein weiteres Tool auf und ist früher fertig.

Welche Herausforderungen bringen die Tools mit sich? Hast du Verbesserungsvorschläge?

ChatGPT ist nicht fehlerfrei, daher muss man den Output immer noch einmal manuell überprüfen. Das können beispielsweise sprachliche Fehler in den Texten sein, irreführende Informationen oder falsche Zahlen in Analysen. Man muss qualitativ hochwertige und detaillierte Prompts schreiben, um passende und hochwertige Antworten, Texte oder Bilder von ChatGPT zu bekommen. Das kann ziemlich zeitaufwendig sein, jedoch ist das in der Regel immer noch schneller, als das selbst zu machen. Hier sind Prompt-Libraries auch hilfreich.

Midjourney kann (wie andere Bild-KI-Tools) doch ziemlich einfach verwirrt werden und versteht detaillierte Prompts mit vielen Elementen häufig nicht. Prompts müssen möglichst klar und einfach sein. Achte auf menschliche Gesichter und Hände, da gibt es häufig Fehler (verschmolzene Gesichter, zu viele Finger etc.).

Was ist dein Fazit nach nun mehreren Monaten mit KI im Online-Marketing?

ChatGPT ist ein mächtiges Tool und die bezahlte Version lohnt sich auf jeden Fall. Allerdings ist immer eine manuelle Überprüfung erforderlich, man kann sich nicht blind darauf verlassen. Die Prompts sollten so passend wie möglich sein, dann wird der Output mit der Zeit auch immer besser. Für PPCler, Blogger und Website-Content-Creator ist das Tool super!

Bei Midjourney sollten die Prompts so einfach und klar wie möglich sein. Es hat außerdem sehr gute Features, um Bilder zu verändern oder Varianten zu erstellen. Darüber hinaus kannst du Referenzbilder hochladen – auch das ist sehr nützlich. Es gilt vor allem, auf die kleinen Details zu achten, da sie manchmal etwas verzerrt werden. Aber Midjourney lohnt sich ebenfalls!

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Über den Autor

Autorenprofil: Matthew Callow

Matthew Callow

Matt ist seit 2020 im PPC-Bereich tätig und arbeitet seit Juli 2023 als Performance Marketing Manager bei Digital Beat. Als Experte für Online-Marketing spielt er eine wichtige Rolle bei der Bewerbung unserer verschiedenen Online-Events und Affiliate-Marketing-Lösungen. Er ist dafür zuständig, die Sichtbarkeit unserer Produkte und Angebote zu erhöhen sowie neue Leads und Produktverkäufe zu generieren. Nach seinem Bachelorstudium in Germanistik und Slawistik hat er sofort ein Praktikum in SEA (Search-Engine-Advertising) abgeschlossen und sich mit allen gängigen Tools und Plattformen vertraut gemacht. Er setzt sich stets mit den neuesten Trends und aktuellsten Entwicklungen auseinander, um die bestmöglichen Ergebnisse für seine Kampagnen zu erzielen.

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