Alle Startups und Deals der sechsten Folge der neuen Staffel

DHDL Staffel 11 Folge 6: Kofler fühlt den Bass und schlägt zu!

Kaum war die letzte Folge vorbei, erwarteten wir schon gespannt die nächsten Startups, die sich in Staffel 11 von Die Höhle der Löwen vor die Investoren trauten. Auch die sechste Folge war wieder sehr spannend und die Zuschauer durften sich auf interessante Gründer freuen. Fünf Startups haben versucht, die Löwen von ihren innovativen Geschäftsideen zu überzeugen. Mit dabei waren eine echte Tech-Innvoation, Marmelade für den Hund und eine Software gegen Hass im Netz. Wir haben alle spannenden News über die Startups und Deals in unserer DHDL-Zusammenfassung Staffel 11 Folge 6.

Auch in der 11. Staffel trauen sich wieder zahlreiche innovative Startups in die Höhle der Löwen, um ein lukratives Investment abzustauben. In der Höhle präsentieren die Gründer ihren Pitch und hoffen auf ein mögliches Angebot der Löwen. Die Jury besteht aus Familienunternehmerin Dagmar Wöhrl, Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer, Handelsprofi Ralf Dümmel, Green-Tech-Investor Nico Rosberg, Konzernchef Nils Glagau, Beauty-Expertin Judith Williams und Medienmogul Georg Kofler.

1. deep.one – Beat zum Fühlen

Stefan Sube und Frederik Podzuweit bringen eine völlig neue Tech-Innovation in die Höhle der Löwen. Sie möchten Musik und andere Entertainmentprodukte fühlbar machen. „Die Welt, die wir jeden Tag erleben, hören und sehen wir – aber wir fühlen sie auch. Wie zum Beispiel einen heranfahrenden Zug“, so Ingenieur Stefan Sube. Sein Mitgründer Frederik Podzuweit designt ein Audiogerät, dass es gehörlosen Menschen möglich macht, Musik zu hören. Sube springt darauf an und die beiden bauen gemeinsam einen ersten Prototypen. Um den Bass fühlbar zu machen, wird der Tieftonanteil eines Audiosignals auf Vibrations-Pads im Nacken und auf Brust überspielt. Auch Frederiks Uni-Professor Stefan Mittnik ist begeistert und Teil des Teams. Neben gehörlosen Menschen könnte sich die Zielgruppe auch auf Gamer oder Filmeliebhaber ausweiten, damit diese noch stärker ins virtuelle Geschehen einzutauchen können. Die Gründer bieten bei DHDL 10 Prozent ihres Unternehmens für 200.000 Euro. Wie werden die Löwen auf die Idee reagieren?

Deal oder kein Deal?

Deal! Judith Williams ist als erstes Versuchskaninchen, ihr Eindruck: „Wow, Wahnsinn, toll!“ und auch die anderen Löwen sind völlig begeistert. Georg Kofler fragt sich jedoch, wie das Gerät für Gehörlose funktioniert, die die Melodie nicht hören kann. Die Überraschung: eine gehörlose Tänzerin konnte im Test verschiedene Songs erkennen. Trotzdem ist der Unternehmer weniger geflasht als die anderen DHDL-Investoren. Ralf Dümmel diskutiert die Preise sowie Produktionskosten, Williams fragt nach dem geplanten Markteintritt. Sie ist keine Technik-Expertin und daher aus dem Rennen, auch Rald Dümmel sieht sich nicht als perfekter Investor. Genauso ist es auch für Nico Rosberg und Carsten Maschmeyer nicht das richtige Fachgebiet.

Obwohl auch Georg Kofler wenig von Technik versteht, hat er die Strukturen und Verbindungen, um das Produkt zu verkaufen und zu vermarkten. Da vergisst er glatt ein Angebot zu machen und möchte sofort einsteigen. Seine Forderung: 200.000 Euro für 25 Prozent der Anteile. Das Gegenangebot der Gründer: 16 Prozent. Doch Kofler ist nicht verhandlungsbereit. Die Gründer lenken ein und es kommt zum DHDL-Deal.

2. Stevi & Schnücks Hundemarmelade – Frühstück mit den Vierbeinern

Stevi Page teilt mit ihrer Dalmatiner-Hündin Schnücks ihr ganzes Leben. Spazieren, im selben Bett schlafen und zur Arbeit gehen. Nur eins haben sich die beiden bislang nicht geteilt – ihr Frühstück. Beim Einkochen von Marmelade kommt ihr eine witzige Idee und sie entwickelt eine Marmelade für den Hund. Diese kommt ganz ohne Zucker, Salz und Konservierungsstoffe aus und ist in vier Sorten erhältlich: Einhorn, Bratwurst, Weißwurst und Liebe. Auch eine Hundebackmischung und „Wau Cino“, „Latte Wuffiato“ und „Chai Bello“, drei verschiedene Kaffeesorten, wandern ins Sortiment. Damit steht einem gemeinsamen Frühstück von Mensch und Tier nichts mehr im Wege. Ob diese Idee auch den Löwen bei DHDL schmeckt? Für eine Produktion im großen Stil benötigt Stevi 60.000 Euro und bietet dafür 20 Prozent ihres Unternehmens.

Deal oder kein Deal?

Kein Deal! Die Gründerin amüsiert die Investoren bei DHDL und auch dass die Löwen die Produkte probieren dürfen, finden sie witzig. Nico Rosberg macht ganz mutig den Anfang, viel Geschmack haben die Marmeladen jedoch nicht. Dagmar Wöhrl findet, dass man die Produkte auch selbst zuhause herstellen kann. Sie stellt sich die Frage, ob man die Marmelade für den Hund als vollwertige Mahlzeit oder als Leckerli ansehen muss. Die Gründerin erklärt, dass es sich um eine Mischung aus Nassfutter und Snack handelt, ein wie sie es nennt: „Naschfutter“. Georg Kofler stört, dass die Hunde zu sehr vermenschlicht werden und zweifelt an der Markenphilosophie. Auch Carsten Maschmeyer glaubt nicht, dass dieses Konzept funktioniert. Die restlichen Löwen diskutieren die Preispolitik. Nico Rosberg muss zugeben, dass er einfach nicht dafür brennt und ist aus dem Rennen. Dieser Entscheidung müssen sich aufgrund der starken Konkurrenz auch Ralf Dümmel und Dagmar Wöhrl anschließen.

3. NetzBeweis – Gegen Hass im Internet

Mit den Vorteilen von Social Media kommen auch zahlreiche Nachteile daher. Mit Hass im Netz hatten viele sicherlich schon einmal Kontakt. Cyber-Mobbing oder Hasskommentare, häufig hat das nicht einmal rechtliche Konsquenzen. Denn die User können sich heute gut hinter ihren Profilen verstecken und häufig können Verbrechen dieser Art schwer nachgewiesen werden. Das liegt auch insbesondere daran, dass Beweise nicht richtig gesichert werden. So ist nicht die ganze Konversation zu sehen oder das Datum fehlt.

Mit NetzBeweis haben die Gründer Katharina Bisset, Michael Lanzinger, Philipp Omenitsch und Thomas Schreiber eine Software entwickelt, die alle wichtigen Elemente für ein Gerichtsverfahren sichert. Alles was der Nutzer tun muss, ist den Link des Posts auf der Website einzufügen. Diese hält dann alle wichtigen Informationen in einem Dokument fest, welches elektronisch signiert und nicht veränderbar ist. Die Gründer wünschen sich von den DHDL-Investoren 90.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile. Wir sind gespannt, welcher Löwe anbeißt!

Deal oder kein Deal?

Deal! Ergreifende Stimmung in der Höhle der Löwen als Judith Williams einige Hasskommentare vorliest. Die Vorgehensweise hinter Netzbeweis muss jedoch zunächst noch etwas mehr erklärt werden. Carsten Maschmeyer bekundet seine Bewunderung für das Startup. Es werden weiter die harten Facts diskutiert. Zweifeln lässt die Löwen vor allem, dass die vier Gründer die Plattform nur nebenberuflich aufbauen und das auch nicht ändern möchten. Deshalb ist Dagmar Wöhrl aus dem Rennen, auch Judith Williams schließt sich dem an. Nico Rosberg ist hingegen der Businessplan zu wage. Doch dann die große Überraschung: Carsten Maschmeyer zückt sein Checkbuch und verspricht den Gründern 90.000 Euro für 15 Prozent der Unternehmensanteile gemeinsam mit seinem Kollegen Nils Glagau. Nico Rosberg ist davon begeistert und spendet dem Startup 10.000 Euro on top.

4. uready – Training mit dem Lauf-E-Trike

Gründer Oguzhan Albayrak ist Sportler und mit Erfindergeist gesegnet. Vor der Geburt seines Sohnes hatte er etwas zugelegt und wollte wieder sportlicher werden. Beim Training fiel es ihm jedoch zunächst schwer, denn seine Gelenke und Sehnen taten ihm weh. Daraufhin entwickelt er das Lauf-E-Trike uready. Mit ihm wird das Joggen nicht nur weniger monoton und spannender, es schont auch die Gelenke. Denn beim Lauf-E-Trike kann die Belastung durch das Gewicht um bis zu 50 Prozent reduziert werden. Auch die Beschleunigung und die Laufzeit verbessern sich so enorm. „Ein richtiges Fun-Gerät“, so der Gründer im DHDL-Pitch. Um sein Startup bekannt zu machen, benötigt er von den Löwen 200.000 Euro für 20 Prozent der Anteile.

Deal oder kein Deal?

Kein Deal! Nils Glagau und Nico Rosberg wagen sich aus der Höhle der Löwen, um das Gefährt auf dem Parkplatz auszutesten. „Gewöhnungsbedürftig“ ist das erste Urteil von Glagau. Rosberg testet gleich den Elektromotor aus und findet, dass die Fahrt sehr viel Spaß gemacht hat. Die beiden wirken also uneinig. Dagmar Wöhrl ist sich sicher, dass das Produkt nur für die Straße ausgelegt ist ­– auch der Preis von 5.000 Euro erstaunt die Löwen. Nils Glagau ist von der Geschäftsidee überhaupt nicht überzeugt, er findet das uready weder cool noch praktikabel. Judith Williams erkennt ebenfalls den Wert der Innovation nicht, Dagmar Wöhrl fehlt es an Begeisterung. Ralf Dümmel empfindet das Gefährt als Laufunterstützung nicht optimal und ist daher ebenfalls aus dem Rennen. Der letzte Löwe Nico Rosberg wird auch nicht zum Investor von uready, da er nicht an einen Trend dahingehend glaubt. Daher kommt es nicht zum DHDL-Deal.

Nico Rosberg testet das Lauf-E-Trike uready bei DHDL Staffel 11 Folge 6.Quelle: RTL / Bernd-Michael Maurer
Inverstor Nico Rosberg zeigt seine Talente als Rennfahrer und testet uready kräftig aus.

5. Hans Ranke – Superfood-Fertiggerichte

Torsten Schuhs Startup ist nach dem Märchen „Hans und die Bohnenranke“ inspiriert. Auch für ihn sollen Hülsenfrüchte der Schlüssel zum Erfolg sein. Der 30-Jährige setzt auf die Produkte in seiner Ernährung, um als Flexitarier genug Eiweiß zu sich zu nehmen. Er greift gerne auf rote Linsen oder Kichererbsen zurück. Vielen Menschen fehlt jedoch die Zeit und Muse, aufwendige Gerichte mit den Superfoods selbst zuzubereiten. Deshalb entwickelt der Gründer Ready-Meals mit Couscous auf Basis von roten Linsen und Kichererbsen. Verschiedene Gewürze und getrocknete Gemüsestückchen verwandeln die Basis in drei verschiedene Sorten: Steinpilz-Chili, Mediterran und Curry-Mango. Kunden können die Mahlzeiten einfach mit heißem Wasser aufgießen, drei Minuten quellen lassen und dann genießen. Jetzt benötigt Torsten von den Löwen 75.000 Euro für 20 Prozent der Unternehmensanteile.

Deal oder kein Deal?

Deal! Testessen bei DHDL. Ralf Dümmel fragt sich: “Werden uns die Preise schmecken?“ Eine höhere Marge wäre das Ziel, da sind sich Löwen und Gründer einig. Momentan liegt der Verkaufspreis bei 3,99 Euro, der Produktionspreis zwischen 2 und 3 Euro. Georg Kofler schmeckt das Produkt nicht, er sagt gleich zu Beginn, dass er nicht interessiert ist, Investor zu werden. Carsten Maschmeyer und Dagmar Wöhrl schließen sich an, sie sind keine Couscous Fans.

Nils Glagau sieht das anders, er ist begeistert von der Marke möchte aber noch etwas am Geschmack schrauben. Er bietet dem Gründer 75.000 Euro für 20 Prozent der Unternehmensanteile. Doch auch Ralf Dümmel zeigt sich interessiert und umwirbt den Gründer. Eigentlich möchte er gerne 25 Prozent, geht aber auf 20 Prozent hinunter, da er den Deal nicht verlieren möchte. Um sich attraktiver zu präsentieren, bietet Nils Glagau die Sicherheit, dass er zunächst 10 Prozent der Anteile und bei Erreichung von 4.000 Filialen mit Hans Ranke, dann die zweiten 10 Prozent erhält. Dümmel zieht nach, bietet das gleiche Angebot und macht den Deal!

Du hast die letzte Folge verpasst oder möchtest dich über die vergangene Staffel informieren? Alle Deals und Highlights findest du in unserer ausführlichen DHDL Staffel 11-Übersicht. Alle bisher veröffentlichten Folgen kannst du außerdem über RTL+ nachsehen.

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Über den Autor

Autorenprofil: Luisa Färber

Luisa Färber

Luisa kommt ursprünglich aus einem kleinen Dorf in Oberfranken und entschied sich nach dem Abitur für ein Studium der Angewandten Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Technischen Universität Ilmenau in Thüringen. Durch die vielen praxisnahen Projekte konnte sie bereits Erfahrungen in verschiedenen Tätigkeiten innerhalb der Medienbranche sammeln. In mehreren Praktika entdeckte sie ihre Leidenschaft für die redaktionelle Arbeit und feilte an ihrem Textgefühl. Neben dem Studium war sie ehrenamtlich im Studierendenradio und in verschiedenen anderen Projekten tätig. Im Anschluss an ihren Bachelor macht sie nun seit Februar 2022 ihr Volontariat in der Online-Redaktion von Gründer.de.

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