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Luxusreisen zum Schnäppchenpreis!

Gründer-Geheimnis reisetopia: Die neue Art zu Reisen

Wer träumt nicht von einer Luxusreise? Die meisten scheuen sich wegen der hohen Kosten davor. Doch mit reisetopia wird deine nächste Reise zum Schnapper. Was mit einem Affiliate-Blog begann, ist nun ein gut laufendes Unternehmen mit 40 Mitarbeitern. Erfahre hier mehr zur Idee von reisetopia im neuen Gründer-Geheimnis.

Wer reist nicht gerne um die Welt und übernachtet dabei in den schönsten und kostspieligsten Hotels, die es gibt? Für viele Menschen ist das ein Wunschdenken. Doch diesen Traum kann sich jeder erfüllen. Moritz Lindner, einer der Gründer von reisetopia, hat sich bereits mit 18 Jahren diesen Traum erfüllen können. Wie er sich das leisten konnte? Mit kleinen Tipps, die jeder nachmachen kann, sammelte er Loyalitätspunkte, Gratisübernachtungen und Flugmeilen. Damit wurde jeder Urlaub zum Luxusurlaub. Moritz hat sein Hobby (Reisen) zum Beruf gemacht und führt ein Unternehmen mit 40 Mitarbeitern, um anderen den Traum vom günstigen Luxusurlaub zu ermöglichen. Erfahre mehr über seinen Werdegang in unserem neuen Gründer-Geheimnis.

Idee und Gründung

Wie genau entstand die Geschäftsidee für reisetopia?

Die Geschäftsidee von reisetopia ist eher dem Zufall entsprungen. Dadurch, dass meine Mitgründer und ich schon in jungen Jahren durch das Studium und auch aus Spaß viel gereist sind, hat uns die Welt der Vielflieger in ihren Bann gerissen und dazu geführt, dass wir uns intensiver mit dem Thema beschäftigt haben. Anstatt einfach nur in Foren mitzuwirken, wollten wir das auf den ersten Blick komplexe Thema der breiten Masse zugänglich machen. Dieser Punkt war Anfang 2016 gekommen, als wir zuerst in einer Kooperation mit einem US-Unternehmen und ab Mai 2016 dann unter eigenem Namen und Auftritt damit begonnen haben, Lesern im deutschsprachigen Raum zu zeigen, wie sie sich selbst Business und First Class ermöglichen können, ohne ein Vermögen auszugeben!

Wie lief die Namensfindung ab? Warum hast du dich für „reisetopia“ entschieden?

Ehrlich gesagt erinnere ich mich an die Namensfindung gar nicht einmal mehr so genau. Wir waren stark auf die Inhalte der Webseite fokussiert und entsprechend nicht unbedingt enorm kreativ, weswegen es am Ende wohl ein Wort werden musste, das „Reise“ enthält. Bei dem Gedanken daran, dass wir als Studenten in der Business- und First-Class unterwegs waren, kam uns zudem der Begriff Utopie in den Sinn, woraus dann am Ende reisetopia geworden ist 😉

Wie und wann hast du erkannt, dass du deine Idee in einem eigenen Unternehmen  umsetzen willst?

Unser Plan war anfangs gar nicht, ein eigenes Unternehmen zu gründen. reisetopia ist aus einem Hobbyblog entstanden, auf dem wir unsere Erlebnisse und die tollen Möglichkeiten, die sich durch die Einlösung von Meilen und Punkten ergeben, teilen. Dass wir zu Unternehmern werden, hat sich erst in den Jahren 2017 und 2018 ergeben, als reisetopia auch zu unserer eigenen Überraschung immer weiter gewachsen ist und wir auf einmal auch Ideen zur Monetarisierung entwickelt und entdeckt haben!

Wie ging es dann weiter? Was waren die nächsten Schritte mit reisetopia?

Die Jahre 2017 und 2018 waren für uns tatsächlich ziemlich verrückt. Nachdem wir anfangs nur ein paar hundert Leser in der Woche hatten, waren es auf einmal tausende, dann zehntausende und irgendwann hunderttausende. Für uns kam das ziemlich unerwartet, sodass wir überstürzt überlegt haben, wie wir genug Zeit in das Projekt stecken können. Wir hatten damals alle noch parallel studiert oder anderswo gearbeitet, sodass wir die immer größer werdende Verantwortung nebenbei – sozusagen im Feierabend – stemmen mussten.

Erst als zunächst nur ich Ende 2017 und dann nach und nach auch die anderen Gründer im Jahr 2018 erst Teil- und dann Vollzeit eingestiegen sind und wir Ende 2018 die ersten Werkstudenten an Bord geholt haben, haben wir langsam eine Struktur aufgebaut. Gleichzeitig haben wir verschiedenste Optionen zur Monetarisierung getestet und nach den besten Wegen gesucht, um aus unseren hohen Klickzahlen und dem großen Interesse und Vertrauen unserer Leser auch finanziell Kapital zu schlagen, um zumindest irgendwann Gehälter an uns auszuschütten.

Beim Gründen läuft nicht immer alles glatt: Was würdest du das nächste Mal nicht nochmal so machen?

Wenn ich an unsere Gründungsjahre zurückdenke, kann ich nur sagen, dass wir jung waren und ehrlich gesagt auch keine Ahnung von dem hatten, was wir getan haben. Es gibt also sicherlich hunderte Dinge, die wir heute mit einer gewissen Professionalisierung und Erfahrung anders machen würden. Gleichzeitig gibt es auch nichts, bei dem ich sagen würde, dass wir mit unserem damaligen Wissensstand bereuen würden.

Bei einem Blick auf unsere ersten Jahre fallen mir insbesondere juristische Themen – etwa ein vernünftiger Gesellschaftervertrag – und Personalthemen ein. Bei unseren ersten Mitarbeitern waren wir durch unsere eigene Prägung sicherlich kein guter Arbeitgeber, was sich seitdem hoffentlich um 180 Grad gedreht hat. Damals gab es von uns keinen Firmenlaptop, kein vernünftiges Onboarding und auch sonst nichts – das war nicht gut und das würde ich bei einer neuen Gründung ganz anders machen.

Du hast dich per Bootstrapping finanziert: Was waren da die Herausforderungen und wie hast du diese gemeistert?

Dass wir es ohne externes Kapital geschafft haben, ist bis heute eine Errungenschaft, auf die ich sehr stolz bin. Das liegt nicht unbedingt daran, dass die Herausforderungen größer sind als bei finanzierten Unternehmen, aber sie sind anders und lehren einem insbesondere einen anderen Umgang mit Geld. Wir waren immer gezwungen zu schauen, dass ein Projekt schnell rentabel wird und mussten uns immer auf das konzentrieren, was einen finanziellen Gegenwert bringt.

Dadurch driftet man nicht ab und verliert sich in schönen Projekten, die aber am Ende vielleicht keinen relevanten Gegenwert haben. Gleichzeitig ist es natürlich eine Herausforderung, mit limitierten Ressourcen zu wachsen, weil nie Geld da ist. Wir konnten nicht einfach Lizenzen für Tools kaufen, auf Freelancer setzen oder die Zahl unserer Mitarbeiter erhöhen. Mit den Gehältern von finanzierten Startups konnten wir lange nicht mithalten, weshalb wir extrem in andere Aspekte investieren mussten, um Mitarbeiter an uns zu binden.

Dennoch sehe ich das Bootstrapping nicht negativ, weil man im Grunde genommen durch die vielen (oft finanziellen) Herausforderungen eine unglaubliche Erfahrung sammelt – im Grunde genommen ein Turbo-Studium.

Die Branche 

Wie viel Potenzial besitzt diese Branche, warum hast du dich für diesen Bereich entschieden?

Wir arbeiten an der Schnittstelle zwischen der Reise- und Finanzbranche, die für mich beide ein enormes Potenzial aufweisen. Gerade in Deutschland sind diese Branchen zudem noch sehr klassisch aufgebaut, was sich aktuell rasant wandelt. Das war für uns eines der entscheidenden Kriterien, mit reisetopia in diesen Bereich vorzustoßen, denn gerade die USA dienen uns als Vorbild, wie groß das Potenzial in unserer Branche noch ist.

Gerade durch unseren Fokus auf Luxusreisen, die in Deutschland auch heute noch primär als Pauschalreisen gebucht werden, sowie Finanzprodukte, bei denen noch immer viele Millionen Menschen auf ein für sie finanziell wenig attraktives Produkt setzen, sehen wir noch ein enormes Marktpotenzial in den nächsten Jahren. Die Transformation hat hier gerade erst begonnen und unsere jährlichen Wachstumszahlen zeigen schon aktuell sehr deutlich, wie groß die Möglichkeiten in den nächsten Jahren noch sind!

Wie wichtig ist es, über das Thema Nachhaltigkeit in der Branche zu sprechen?

Grundlegend wird das Thema Nachhaltigkeit nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit in der Reise- und Finanzbranche immer bedeutender. Wir sehen das beispielsweise daran, dass die Lufthansa einen starken Fokus auf sogenannte Green Fares legt und auch wichtige Finanzpartner von uns, etwa die awa7, die mit einer für Kunden wirklich attraktiven Kreditkarte bereits über eine Million Bäume gepflanzt hat.

Natürlich sind das alles kleine Schritte, weswegen wir uns unter anderem in der täglichen Berichterstattung über die Branchen auf unserer Webseite auch auf große Kontexte spezialisieren. Schon seit Jahren halten wir unsere Leser über Entwicklungen rund um nachhaltige Treibstoffe sowie kleine und große Initiativen der Branche auf dem Laufenden, um Lesern dabei zu helfen, eine nachhaltige Entscheidung bei der Reiseplanung, aber auch bei der Wahl ihres Finanzproduktes zu treffen.

Die Reise- und Luxusbranche ist ohne Frage konstant im Wandel. Wir sehen grundlegend einen Trend hin zu mehr Online-Buchungen bzw. Online-Abschlüssen, aber gleichzeitig auch einen stärkeren Fokus auf den Premium- und Luxusmarkt. Statistiken zeigen, dass Verbraucher nach Corona deutlich mehr für ihren Urlaub ausgeben als vor der Pandemie.

Gleichzeitig gewinnen auch Premium-Kreditkarten immer stärker an Bedeutung. Wir nehmen gerade in Deutschland wahr, dass der Trend weggeht vom Motto „Geiz ist geil“ hin zu einem stärkeren Fokus auf ein sorgenfreies Buchungs- und Reiseerlebnis. Auch die Nachhaltigkeit spielt bei der Entscheidung eine zunehmende Bedeutung, wenngleich weniger stark, als es die öffentliche Wahrnehmung einen manchmal denken lässt.

Welche Meilensteine hast du mit reisetopia schon erreicht?

reisetopia ist in den letzten Jahren von einem kleinen Startup zu einem waschechten Grown-up geworden. Besonders stolz bin ich auf die Transformation von einem Unternehmen, das nur aus den Gründern besteht, hin zu einem Team aus nun mehr als 40 Mitarbeitern. Hierbei besonders hervorheben möchte ich auch, dass wir von einem stark männlich dominierten Team in den Anfangsjahren zu einem sehr diversen und internationalen Team geworden sind.

Andere Meilensteine waren für uns natürlich auch die Expansion in die Schweiz und nach Frankreich sowie, dass wir jedes Jahr unseren Umsatz steigern konnten und dabei profitabel gearbeitet haben – selbst während der Corona-Pandemie. Sogar in den Jahren 2020 und 2021 konnten wir nicht nur die Mitarbeiterzahl, sondern auch den Umsatz steigern, was mich sehr stolz macht.

Weiterhin sehe ich als Meilenstein, dass wir mittlerweile nicht mehr nur als Affiliate- und Newsplattform auftreten, sondern mit reisetopia Hotels auch ein ziemlich einmaliges eigenes Produkt haben, mit dem wir immer mehr Kunden von unserem besonderen Ansatz begeistern können.

Was macht reisetopia so besonders?

reisetopia ist die größte Plattform für Luxusreisen in Deutschland und kombiniert in einer einzigartigen Form die Themen Reisen und Finanzen, womit wir hierzulande ein Alleinstellungsmerkmal haben. Wer auf der Suche nach Informationen rund um Kreditkarten, die neuesten Nachrichten aus der Luxusreisebranche oder auch Erfahrungsberichte von Flügen und Hotels ist, kommt um uns nicht herum.

Mit reisetopia Hotels haben wir zudem mittlerweile eine Hotelbuchungsplattform geschaffen, die einen Mehrwert bietet, der so einmalig ist. Kunden erhalten schon ab der ersten Buchung Vorteile, die einen durchschnittlichen Wert von 500 Euro pro Aufenthalt haben. Das sind unter anderem kostenfreies Frühstück, Upgrades, Hotelguthaben und vieles mehr. Diese Vorzüge bieten wir in mittlerweile mehr als 3.500 Hotels weltweit, die sich von Premium-Hotels in deutschen Städten bis hin zu den besten Luxushotels der Welt erstrecken. Wer in einem unserer Partnerhotels übernachtet, findet in der Regel bei uns immer das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Unsere weitere Strategie sieht zudem vor, dass wir Kunden einen noch besseren Service bieten – schon heute werden 365 Tage im Jahr neue News veröffentlicht und Kunden betreut, aber wir wollen noch mehr. Dazu gehört auch, dass wir bei allen Themen rund um Finanzen unser Wissen abbilden, sodass Leser zukünftig bei jeder Frage zu Finanzprodukten bei uns genauso richtig sind wie bei Fragen zu Luxusreisen!

Alltag

Welche Marketing-Kanäle hast du für reisetopia bisher genutzt?

Wir nutzen bei reisetopia eine sehr breite Auswahl an Marketing-Kanälen. Besonders wichtig sind für uns die eigene Community, die sich über einen großen und sehr aktiven Newsletter über unsere Social-Media-Kanäle erstreckt, sowie die Suchmaschinenoptimierung. Wir sagen stolz, dass man etwa bei Fragen zu Kreditkarten nicht um uns herumkommt, weil Google unsere Inhalte gemeinhin als besonders wertvoll und hilfreich einstuft. Deshalb verfügen wir über die mitunter besten Rankings für Kreditkarten, was uns natürlich auch mit Blick auf die Erträge enorm hilft.

Stolz macht uns darüber hinaus, dass wir einen breiten Marketing-Mix haben, womit wir Partnern in der Luxus- und Finanzbranche im Grunde in jeder Hinsicht weiterhelfen können. Wir haben etwa ein dezidiertes Team für Paid Marketing auf Social Media und auf Google, womit wir uns nicht von einem bestimmten Marketing-Channel abhängig machen. Auch mit Out of Home-Werbung und einigen weiteren Formaten haben wir bereits interessante Erfahrungen gesammelt.

Hast du einen spannenden Tipp für angehende Gründer?

Mein bester Tipp ist es, dass man immer seinem Instinkt und seinen Interessen folgen sollte. Ich würde behaupten, dass wir bei reisetopia niemals so erfolgreich gewesen wären, wenn wir nicht unser Hobby zum Beruf gemacht hätten. Bis heute komme ich jeden Tag zur Arbeit und freue mich riesig, an der Sache zu arbeiten, die ich liebe und lebe.

Gleichzeitig kann ich nur raten, nicht zu schnell übermütig zu sein. Die ersten Jahre als Gründer sind hart, und selbst dann, wenn man hohe Umsätze und Gewinne macht, ist nicht unbedingt alles rosarot. Gründen ist ohne Frage eher ein Marathon denn ein Kurzstreckenlauf, sodass ich nur denjenigen dazu raten würde, die wirklich eine relevante Zeit ihres Lebens in den Aufbau eines Unternehmens investieren wollen. 

Nutzt du KI-Tools, um dir den Arbeitsalltag zu erleichtern?

Aktuell nutzen wir KI-Tools nur sehr eingeschränkt. Wir haben zwar bereits einige Tests rund um ChatGPT und auch Notion AI (da wir sowieso Notion nutzen) gefahren, aber waren mit der bisherigen Qualität der Ergebnisse nur eingeschränkt zufrieden. Zwar nutzen wir die Tools teilweise für Umformulierungen, Kürzungen oder ähnliches, in großem Maße sind wir momentan aber noch nicht davon überzeugt, dass KI-Tools uns den Arbeitsalltag erleichtern können.

Ich möchte dabei aber das Wort „momentan“ hervorheben, weil wir fest daran glauben, dass KI-Tools uns in den nächsten Jahren viel Freude bereiten werden und gerade im Bereich der Texterstellung, aber auch beim Kundenservice – zwei für uns relevante Bereiche – eine wichtige Rolle einnehmen können. Bislang sind wir aber zumindest ohne den Einsatz großer eigener Entwicklerkapazitäten noch nicht an diesem Punkt angekommen.

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Über den Autor

Autorenprofil: Lea Minge

Lea Minge

Lea ist bei Gründer.de für die täglichen News zuständig. Im Bereich Wirtschaft, Startups oder Gründer hat sie den Überblick und berichtet von den neuesten Trends, Entwicklungen oder Schlagzeilen. Auch bei der Sendung “Die Höhle der Löwen” ist sie eine wahre Expertin und verfolgt für unsere Leser jede Sendung. Damit kennt sie die wichtigsten DHDL-Startups, -Produkte und Informationen zu den Jurymitgliedern. Daneben hat sie immer einen Blick auf die neuesten SEO-Trends und -Anforderungen und optimiert fleißig den Content auf Gründer.de. Neue Ideen für Texte bleiben da nicht aus. Schon früh interessierte sie sich fürs Schreiben, weshalb sie ein Studium in Germanistik und Kommunikations- und Medienwissenschaft in Düsseldorf absolvierte. Nach Abschluss ihres Bachelors macht sie seit Oktober 2022 ihr Volontariat in der Online-Redaktion von Gründer.de.

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